Rheumatologen im Netz

Mitglied der Ärzte im Netz

Rheumatische Erkrankungen im Überblick


Rheuma - dazu gehören:

  1. Autoimmunbedingte, entzündlich-rheumatische Erkrankungen
  2. Verschleißbedingte (degenerative) rheumatische Erkrankungen (= Arthrosen)
  3. Stoffwechselstörungen, die mit rheumatischen Beschwerden einhergehen
  4. Rheumatische Erkrankungen der Weichteile (Muskulatur und Sehnen)
  5. Chronische Knochenerkrankungen (z.B. Osteoporose)

 

Zu 1: Autoimmunbedingte, entzündlich-rheumatische Erkrankungen:

Lupus erythematodes (Kollagenose)
Sklerodermie
Sjögren-Syndrom
Polymyositis und Dermatomyositis
Mischkollagenose
Wegener-Granulomatose (Morbus Wegener)
Vaskulitiden, Polymyalgia rheumtica/Arteriitsi temporalis

Zu 2: Verschleißbedingte (degenerative) rheumatische Erkrankungen = Arthrosen

Zu 3: Stoffwechselstörungen, die mit rheumatischen Beschwerden einhergehen

  • Gicht und andere Kristallablagerungskrankheiten (metabolische Gelenkerkrankungen)
  • hormonelle, endokrine Gelenkerkrankungen wie bei Überfunktion der Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus), der Schilddrüse (Hyperthyreose), bei Diabetes mellitus etc.
  • Hämochromatose (Eisenstoffwechselstörung)

Zu 4: Rheumatische Erkrankungen der Weichteile (= verschiedene Krankheitsbilder mit Symptomen wie Schmerzen im Bereich von Muskulatur und Sehnen)

  • Fibromyalgie (chronische Schmerzerkrankung des Gelenk- und Bewegungsapparates)
  • Sehnenansatzreizungen (Insertionstendopathien) wie  z.B. beim Tennisellbogen (Epicondylitis humeri radialis) 
  • Schleimbeutelentzündungen

zu 5: Chronische Knochenerkrankungen (= Osteopathien)

z.B.  Osteoporose, Osteomalazie  

 

Artikel drucken   Artikel empfehlen

Schwerpunkte des diesjährigen Rheumatologen-Kongresses

Schmerzmittel bei Rheuma nur nach ärztlicher Rücksprache nehmen

Bei Gicht und Bluthochdruck nicht alle blutdrucksenkenden Mittel gleich geeignet

Eine optimale fachärztliche Behandlung von Rheumatikern ist das Ziel

Künftig Cortison mit weniger Nebenwirkungen?