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Ärztliche Untersuchungen


Bei einem Verdacht auf eine Krebserkrankung sind umfangreiche Untersuchungen erforderlich. Nur so kann ein Arzt eine genaue Diagnose stellen und mit der richtigen Therapie beginnen.

Folgende Fragen muss der Arzt im Rahmen der Untersuchung beantworten:

  • Handelt es sich wirklich um einen Tumor und wo sitzt er? Können eine gutartige Geschwulst, vor allem Zysten, ausgeschlossen werden?
  • Um welche Krebsart handelt es sich?
  • In welchem Stadium befindet sich die Erkrankung, gibt es bereits Metastasen?
  • In welcher körperlichen Verfassung ist der Patient?

Zunächst wird der behandelnde Arzt in einem persönlichen Gespräch mit dem Patienten über dessen Gesundheitszustand sprechen (Anamnese). Wichtige Informationen sind dabei Art, Dauer und Heftigkeit der Symptome sowie eventuelle Begleiterkrankungen. Darüber hinaus wird der Arzt bei Krebsverdacht eine allgemeine körperliche Untersuchung vornehmen. Dazu können weitere durchzuführende Untersuchungen kommen. So kann einfaches Abtasten des Enddarms Hinweise auf Darmkrebs liefern, Abtasten der Brust wiederum ist bei Verdacht auf Brustkrebs unverzichtbar.

Darüber hinaus stehen dem Arzt verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die einen genaueren und eindeutigeren Befund liefern können. Besonders wichtig sind dabei in den letzten Jahren bildgebende Verfahren geworden, mit deren Hilfe Bilder aus dem Körperinneren aufgenommen werden können, ohne dass dazu ein operativer Eingriff notwendig ist.

Seitenübersicht über die wichtigsten Untersuchungen zur Krebsdiagnose:

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