Aktuelle Rheuma-Meldungen
25.04.2012
Schwerpunkte des diesjährigen Rheumatologen-Kongresses
Ein umfangreiches Programm mit gesundheitspolitischen Referaten und Diskussionen, Expertengesprächen, State-of-the-Art Lectures, Seminaren und Workshops bietet sich Rheumatologen aus Klinik und Praxis, sowie Internisten, Orthopäden und Kinderärzten mit rheumatologischem Schwerpunkt, rheumatologischen Fachassistenten und allen, die Interesse an der Rheumatologie haben, auf dem 7. Jahreskongress des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen (BDRh), der vom 26. bis 28. April in Berlin statt findet. Gesundheitspolitische Themen bilden den Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses
Hauptthema des Kongresses werden die Auswirkungen des am 01.01.2012 in Kraft getretenen Versorgungsstrukturgesetzes auf die rheumatologische Versorgung sein. „Zentrale Inhalte sind hierbei die Bedarfsplanung, der künftige neue durchaus Chancen bergende Versorgungssektor ‚ambulante spezialfachärztliche Versorgung', der neue Mix aus Regionalisierung der Honorarverteilung und bundesweit verbindlichen Begrenzungsvorgaben durch die KBV, so z.B. im Laborbereich", erklärt Dr. Edmund Edelmann, Kongresspräsident, erster Vorstandsvorsitzender des BDRh und praktizierender Rheumatologe in einer fachärztlichen Gemeinschaftspraxis in Bad Aibling. „Weitere wichtige Themen sind die Arbeit der Bundesärztekammer an einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), die aktuelle Versorgungswirklichkeit in der Rheumatologie und der derzeitige Stand von Selektivverträgen sowie eine künftige interessante berufspolitische Entwicklung in der Projektierung von Selektivverträgen." Kongressteilnehmer werden im gesundheitspolitischen Teil zudem Gelegenheit finden, mit kompetenten Persönlichkeiten aus der Gesundheitspolitik, von den Krankenkassen, der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V., der KBV, der Bundesärztekammer und der Gesundheitsökonomie wichtige Aspekte der rheumatologischen Versorgung diskutieren zu können.
Eine neue IT-Entwicklung des Berufsverbandes wird präsentiert
Darüber hinaus sollen Aspekte der wirtschaftlichen Praxisführung und Kooperation in Expertengesprächen aus steuerlicher, aus betriebswirtschaftlicher und aus juristischer Sicht beleuchtet werden. „Auch die neue IT-Entwicklung des Berufsverbandes - RheumaDok M, eine mobile Möglichkeit zur Dokumentation in Praxis und Klinik - wird ebenso vorgestellt wie das Patienteninformationssystem StruPI mit dem Angebot eines Train-the-Trainer-Seminars am Samstag", berichtet Edelmann. Für Rheumatologische Fachassistenten/innen bietet der Fachverband ein Kommunikationsseminar an.
Zwei Krankheitsbilder werden bei den State-of-the-Art Lectures im Fokus stehen
In den medizinischen Fachvorträgen (State-of-the-Art Lectures) werden die Behandlungsstrategien für zwei Krankheiten des rheumatischen Formenkreises im Fokus stehen: Systemischer Lupus erythematodes (SLE) und Progressive systemische Sklerodermie (PSS). Außerdem soll auf den Zusammenhang zwischen Rheuma und Arteriosklerose näher eingegangen werden, das Krankheitsbild der Autoimmunerkrankung Antiphospholipid-Syndrom vorgestellt und der aktuelle Wissenstand über die so genannten Vaskulitiden aufgefrischt werden, bei denen es durch autoimmunologische Prozesse zu Entzündungen der Blutgefäße (Arterien, Arteriolen, Kapillaren Venolen und Venen) kommt.
Weitere Meldungen zum Thema:
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