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Blutbild - Erklärung

Alkalische Phosphatase


Warum wird Phosphatase-Wert gemessen?

Alkalische Phosphatasen sind Enzyme, die Posphat-Gruppen von Molekülen abspalten, z.B. von Eiweißen, Bausteinen der DNA usw. Es gibt 15 verschiedene alkalische Phosphatasen, die sich in ihrem chemischen Aufbau unterscheiden. Die Enzyme kommen vor allem im Dünndarm, im Knochen, in der Leber, in den Gallengängen, in den Nieren  und in der Plazenta vor. Die Gesamtheit der Enzyme bestimmt der Arzt als „alkalische Phosphatase" bei Verdacht auf Krankheiten der Leber oder der Skelettmuskulatur. 

 

Welchen Phosphatase-Wert sollten Männer aufweisen?

Untergrenze: 40 Einheiten pro Liter (Units pro Liter: U/l)
Obergrenze: 129 Einheiten pro Liter (Units pro Liter: U/l)

 

Welchen Phosphatase-Wert sollten Frauen aufweisen?

Untergrenze: 35 Einheiten pro Liter (Units pro Liter: U/l)
Obergrenze: 104 Einheiten pro Liter (Units pro Liter: U/l)

 

Was bedeuten zu niedrige Werte?

Zu niedrige Werte können auf einen angeborenem Mangel an alkalischer Phosphatase (familiäre Hypophosphatasie) hindeuten.

 

Was bedeuten zu hohe Werte?

Zu hohe Werte können auf Gallenabflussstörungen (Cholestase), Vitamin D-Mangel (Rachitis), Metastasen bösartiger Tumore in Knochen, Morbus Paget, Akromegalie oder eine bestimmte Form des Nierenschwäche (tubuläres Nierenversagen) hindeuten.

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