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Lyme-Borreliose

Untersuchungen & Diagnose


Untersuchung und Diagnose bei BorrelioseUm eine Borreliose diagnostizieren zu können, ist es wichtig zu wissen, ob ein Zeckenstich erfolgt ist. Da dieser nicht selten unbemerkt bleibt, muss für den Verdacht auf das Vorliegen einer Borreliose zumindest die Möglichkeit zu einem Zeckenstich, z.B. durch einen Waldspaziergang im Sommer, gegeben sein. Wenn dann noch Wanderröte (charakteristische Hautrötung mit aufgehellter Mitte) und/oder Allgemeinsymptome wie Fieber etc. auftreten, muss an eine Borreliose gedacht werden.

Auch Monate oder gar Jahre nach einem Zeckenstich können typische Symptome des chronischen Stadiums auf die Infektion hinweisen. Untersuchungen des Bluts, Gehirnwassers, der Gelenkflüssigkeit oder kleiner Hautproben auf Antikörper bzw. Bakterienbestandteile können den Verdacht einer Infektion erhärten, die Interpretation solcher Labortests ist aber nicht immer eindeutig. Grund hierfür ist u.a. die Tatsache, dass auch bei Gesunden bei bis zu 10% Antikörper (bei Landwirten und Forstarbeiter bis zu 30%) gegen Borrelien gefunden werden, ohne dass von einer akuten oder chronischen Borreliose auszugehen wäre.

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