
Computertomografie
Anwendung
Gegenüber einer konventionellen Röntgenuntersuchung hat die Computertomografie den Vorteil, dass eine überlagerungsfreie und naturgetreue Darstellung von bestimmten Körperregionen möglich ist. Sie eignet sich, unter anderem, zur Erkennung von Veränderungen in knöchernen Strukturen (z.B. Knochendichtemessungen zur Erkennung und Verlaufskontrolle einer Osteoporose) und zur Beurteilung von verschiedenen inneren Erkrankungen (z. B. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Nieren, Größe, Lokalisation und Ausbreitung von selbst kleinen Tumoren,bis hin zur Tumornachsorge,) aber auch zur Planung von Operationen ist die Computertomografie inzwischen unverzichtbar geworden. Sie wird ebenfalls zur gezielten Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) genutzt.
Die Computertomografie ist eine kostspielige Untersuchungsmethode. Sie sollte nur bei absoluter Notwendigkeit eingesetzt werden. D. h., nur wenn andere, schonendere Methoden wie Ultraschall oder konventionelle Röntgenaufnahmen weniger Aussagekraft haben, ist eine CT vorzuziehen.


