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Computertomografie

Prinzip


Der Körper bzw. die zu untersuchende Körperregion wird bei der Computertomografie schichtweise mit Röntgenstrahlen abgetastet. Je nach Gewebedichte können die Strahlen ein Gewebe leichter oder weniger einfach durchdringen. Ein Mess-System nimmt die durch die verschiedenen Körperstrukturen mehr oder weniger abgeschwächte Strahlung auf. Gewebe mit hoher Dichte, beispielsweise Knochen, werden schlecht durchdrungen. Sie nehmen einen Teil der Strahlen auf und schwächen sie ab. Schwer durchdringbares Gewebe erscheint im Bild deshalb heller als leichter durchdringbares Gewebe. Ein Computer errechnet in wenigen Sekunden aus Millionen von Einzeldaten ein dreidimensionales Bild.

Die heute verwendeten CT-Geräte arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien: Bei älteren Modellen sind die Röntgenröhre und der Detektor mechanisch miteinander verbunden. Sie arbeiten mit einem einzelnen Röntgenstrahl, die Aufnahmen entstehen durch eine Verschiebe- und Drehbewegung (Translation-Rotations-Scanner). Bei den Rotate-Rotate-Geräten wird ein Fächer von Strahlen ausgesendet und von einem Kreissegment von Detektorzellen aufgenommen. Dadurch entfällt die Verschiebebewegung. Die 4. Generation der Geräte (Spiraltechnik, Rotate-Stationary) besitzt fest installierte Detektoren rund um den Patienten, nur die Röntgenröhre dreht sich. Die neueste Entwicklung ist der Elektronenstrahl-Scanner, der bisher nur in der Forschung eingesetzt wird. Bei ihm bewegt sich mechanisch nichts mehr. Der Patient ist von einem 360°-Kreis aus Detektoren und einem Ring aus Wolfram umgeben, aus dem mittels Elektronenstrahl Röntgenstrahlen in beliebiger Richtung erzeugt werden können.

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