
Der Berufsverband stellt sich vor
Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI e.V.) wurde am 5 April 1959 anlässlich des Internisten-Kongresses in Wiesbaden mit 50 Mitgliedern gegründet. Dies war die konsequente Folge einer Reihe sozial- und berufspolitischer Entwicklungen, die damals bereits die Gründung einer politischen Vertretung der gesamten Inneren Medizin erforderte. Heute ist er mit ca. 25 000 Mitgliedern der größte ärztliche Fachverband in Europa. Unter den 311 000 berufstätigen Ärztinnen und Ärzten in Deutschland stellen die Internisten mit 40 337 die zweitstärkste Fachgruppe.
Die Mitglieder des BDI sind in allen Versorgungsebenen tätig: im Krankenhaus ebenso wie im ambulanten Bereich, als Haus- und Fachärzte. Zu den internistischen Schwerpunktfächern gehören die Angiologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie und Rheumatologie. Die Internisten ohne Schwerpunkt sind überwiegend hausärztlich und zu etwa einem Fünftel fachärztlich tätig.
Der Berufsverband Deutscher Internisten nimmt die politischen sowie berufspolitischen Interessen der Berufsgruppe auf nationaler und europäischer Ebene wahr. Außerdem kümmert er sich um die Weiter- und Fortbildung der Internisten und veranstaltet ab Oktober 2007 jährlich den Deutschen Internistentag.
Der BDI ist Garant für eine umfassende und ganzheitliche Medizin auf dem Gebiet der internistischen Erkrankungen. Grundlage ist die Definition des Internisten. Dabei legt der Verband Wert auf kollegiale Zusammenarbeit mit den anderen Fachdisziplinen. Er lehnt Halbwissen in anderen Gebieten ab, sondern versucht gegebenenfalls in gemeinsamen Beratungen, sein fachärztliches Wissen zum Wohle des Patienten einzubringen.
Weitere Informationen zum Berufsverband Deutscher Internisten finden Sie hier.
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