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Bild: Tumorartiges Finnengewebe in der Leber mit Verkalkungen (helle Fläche links, Quelle: Prof. Thomas Löscher, Tropeninstitut München). |
Der Verdacht einer alveolären Echinokokkose der Leber ergibt sich heute meist bei einer
Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes. Bei Bedarf führt der Arzt andere bildgebende Verfahren durch (
Computertomografie, Röntgen des Brustkorbes u.a.), die aber nicht immer eine sichere Diagnose erlauben. Dies ist jedoch meist möglich durch spezielle Tests, bei denen im Blut spezifische Abwehrstoffe des Immunsystems (
Antikörper) gegen den Fuchsbandwurm aufspürt werden. Diese Antikörper können aber nicht immer nachgewiesen werden, manchmal liegt trotz negativem Antikörper-Test eine Fuchsbandwurm-Infektion vor.
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Bild: Schlauch- und bläschenförmiges Finnengewebe im Gehirn (dunkelrot, Quelle: Prof. Thomas Löscher, Tropeninstitut München). |
Sicher nachgewiesen werden kann das Finnengewebe dagegen durch eine feingewebliche Untersuchung von Operationspräparaten und Gewebeproben der Leber oder anderer Organe. Darüber hinaus lässt sich in Gewebeproben aus der Leber die Erbinformationen der Erreger nachweisen (
DNA,
RNA). Dies gehört jedoch noch nicht zur Routine-Diagnostik.