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Blutbild - Erklärung

Glutamat-Dehydrogenase


Warum wird der Glutamat-Dehydrogenase-Wert gemessen?

Die Glutamat-Dehydrogenase (GLDH) ist ein Enzym für die Herstellung der Aminosäure Glutamat Sie kommt in allen Organen vor, am meisten jedoch in den Leberzellen.

Erhöhte GLDH-Werte bedeuten, dass Leberzellen absterben und das Enzym aus dem Inneren der Zellen ins Blut gelangt.

 

Welchen Glutamat-Dehydrogenase-Wert sollten Männer aufweisen?

Untergrenze: 40 Einheiten pro Liter (Units pro Liter, U/l)
Obergrenze: 129 Einheiten pro Liter (Units pro Liter, U/l)

 

Welchen Glutamat-Dehydrogenase-Wert sollten Frauen aufweisen?

Untergrenze: 35 Einheiten pro Liter (Units pro Liter, U/l)
Obergrenze: 104 Einheiten pro Liter (Units pro Liter, U/l)

 

Was bedeuten zu niedrige Werte?

Zu niedrige GLDH-Werte haben keine klinische Bedeutung.

 

Was bedeuten zu hohe Werte?

Zu hohe GLDH-Werte können auf eine chronische Entzündung der Leber (Hepatitis), Leberzirrhose, Leberkrebs, Leberschädigung (z.B. durch Pilzgifte) oder eine Gelbsucht durch Verschluss der Gallenwege (Verschlussikterus) hindeuten. Die Werte können auch nach einer Lebertransplantation erhöht sein, wenn nach der Operation eine Abstoßungsreaktion des Immunsystems auftritt.

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