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Herzinfarkt

Spätkomplikationen


Die Entwicklung einer chronischen Herzschwäche ist die häufigste Spätkomplikation nach einem erlittenen Herzinfarkt. Nach überstandener Akutphase und abgeschlossener Narbenbildung stellt sich allmählich heraus, wie viel arbeitsfähiges Herzmuskelgewebe noch erhalten ist. Dieses versucht sich, durch strukturelle Veränderungen der Mehrbelastung anzupassen. Am Ende dieses mit einer Vergrößerung der Herzkammer einhergehenden Prozesses steht oft die chronische Herzschwäche.

Gelegentlich bildet sich im Bereich der Infarktnarbe eine bis faustgroße Auswölbung (Aneurysma). Wenn ein solches Aneurysma die Pumpfunktion der Herzkammer zu sehr schwächt, kann herzchirurgisch eine Beseitigung dieses Narbengewebes versucht werden.

Weitere häufige Spätkomplikationen sind vor allem Herzrhythmusstörungen, aber auch wieder auftretende Angina-pectoris-Anfälle. Die Wahrscheinlichkeit einen erneuten Herzinfarkt zu erleiden, ist deutlich erhöht.

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