Herzschwäche
Verlauf & Prognose
In vielen Fällen einer Herzinsuffizienz kommt es zu deutlichen Schwankungen des Beschwerdebildes. Selbst wenn es durch Medikamentengabe gelingt, das gestörte Gleichgewicht des Herz-Kreislauf-Systems zu regulieren, können krisenhafte Entgleisungen mit deutlicher Zunahme der Beschwerden auftreten. Die akuten Krisen, meist mit starker Atemnot des Patienten verbunden, können oftmals nur im Krankenhaus durch eine Intensivierung der Medikamente beherrscht werden.
Die jährliche Sterblichkeit (Mortalität) von Patienten mit Funktionseinschränkung der linken Herzkammer ohne Symptome liegt bei ca. 5-10%. Bei Patienten, die typische Anzeichen entwickeln, steigt die jährliche Mortalität auf ca. 15-30% an. Bei schwerer Herzinsuffizienz, d.h. bei Vorliegen von Beschwerden in Ruhe, ist mit einer Sterblichkeit von bis zu 50% im ersten Jahr zu rechnen.
In Abhängigkeit vom Schweregrad stellen das fortschreitende Pumpversagen sowie der plötzliche Herztod (meist durch begleitende bösartige Rhythmusstörungen) die vorrangigen Ursachen für die hohe Sterblichkeit dar.
Zum Thema
- Was ist Herzschwäche?
- Formen der Herzschwäche
- Einteilung der Schweregrade
- Ursachen & Risikofaktoren bei Herzschwäche
- Symptome einer Herzschwäche
- Auswirkungen & Komplikationen
- Untersuchungen & Diagnose
- Behandlung bei Herzschwäche
- Verlauf & Prognose
- Vorsorge & Schutz
- Informationen für Angehörige
- Wichtige Adressen
- Bücher zum Thema


