
Leserfrage
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03. Juni 2009
Frage:
Da die Wirkung von Tambocor (Flecainid) nicht mehr vorhanden war, wurde ich vorerst von Tambocor 2x tgl. und Concor 2,5 mg 1x pro Tag, auf Beloc Zoc Mite 2x pro Tag und Marcumar eingestellt (INR -3). Da dadurch meine Herzfrequenz reduziert (55-60) und der Normblutdruck auf hypotone Werte (>100/60 RR) gesenkt wurde, frage ich mich, ob ich denn nicht auf ein anderes Antiarrythmikum eingestellt werden sollte? Oder empfehlen Sie eine Ablation?
| Antwort: |
20. Mai 2009
Frage:
Ich habe gestern eine Tetanus-Impfung bei meiner Hausärztin bekommen, da ich mich an einem scharfen Gegenstand verletzt hatte. Leider hatte ich keinen Impfpass dabei, aus dem hervorging, dass ich das letzte Mal gegen Tetanus und Diphtherie im Jahre 2005 geimpt worden bin. Ist diese kurze Zeitspanne in irgendeiner Weise gefährlich? Vor einiger Zeit (Jahr 2006/2007) hatte ich mehrere kreisrunde Haarausfälle am Kopf (nach erfolgreicher Behandlung sind diese wieder zugewachsen), die Hautärztin hat mir erklärt, dass ich zu viele Abwehrkräfte im Körper besitze. Somit hat sich mein Körper in dem Sinne gegen mich gewendet. Kann so etwas jetzt, nach dieser doppelten Impfung nochmal vorkommen? Ich mache mir zeimliche Sorgen!
| Antwort: Die Ursache von kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) ist unbekannt. Vermutet werden Zusammenhänge mit externen Faktoren wie Allergien, Stress oder Autoimmunphänomene, auch ein genetischer Hintergrund wird diskutiert, weil familiäre Häufungen bekannt sind. Die Erkrankung verläuft harmlos, kann aber wiederkommen. Ein Zusammenhang mit einer Impfung ist mir nicht bekannt, kann aber sicher nicht ausgeschlossen werden. Hier müsste man das konkrete zeitliche Raster kennen." |
22. April 2009
Frage:
In einem Artikel habe ich gelesen, dass Diäten gegen bestimmte Krebsarten positiv wirken. Können Sie mir bitte Hinweise geben, was ich bei Gallenkrebs hinsichtlich der Ernährung beachten muss?
| Antwort: |
08. April 2099
Frage:
Kann ich Weißdorn-Kapseln auch gegen nervöse Herzbeschwerden in den Wechseljahren nehmen, wenn ich eher einen niedrigen Blutdruck habe?
| Antwort:
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25. März 2009
Brigitte fragt:
Da ich durch meine Wechseljahre stressbedingt unter stark schwankendem Blutdruck leide, hat mir mein Arzt Moxonidin gegeben. Im Beipackzettel steht aber, es wird nur gegen hohen Blutdruck verschrieben.
Kann ich es auch an den Tagen nehmen, wenn mein Blutdruck niedrig ist?
| Antwort:
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11. März 2009
Frage (anonym):
Meine 17-jährige Tochter hat seit ca. 2 Jahren immer wiederkehrende Übelkeit mit Erbrechen. Meist 2-mal im Monat für ca. 2 Tage. Aber niemals Bauchschmerzen oder Durchfall. Wir haben schon eine Gastroskopie und Blutbild machen lassen, aber außer einer Magenreizung wurde nichts fest gestellt.
Was könnten wir noch tun?
| Antwort: |
25. Februar 2009
Anonym:
Wegen jahrelangem Reizdarm und den damit verbundenen Problemen hatte ich im Rahmen der Vorsorge (57 Jahre alt, männlich) im November 2008 eine Darmspiegelung durchführen lassen. Bei dieser Behandlung lies ich mir keine Narkose geben und erlebte somit die Untersuchung unter völliger Anspannung mit. Selbst beim Sprechen während der Untersuchung mit dem Arzt war ich (und die Bauchmuskeln?) sehr angespannt. Ergebnis der Untersuchung: "chronisches Reizdarm-Syndrom". Ich spüre seit dieser Zeit jede Luftblase im Dickdarm (Phantomschmerz durch Schlauch?), habe ein Gefühl als wenn ich die Bauchmuskeln nicht richtig mehr anspannen kann, spüre den unteren Dickdarm (bzw. Unterbauch) beim Bücken, beim Beinanheben, Druck im Gürtelbereich. Diese Missempfindungen hatte ich vorher nicht.
Ist durch die Behandlung dieser Bereich sensibilisiert (Darm- und Bauchnerven) oder haben sich hier durch mein bewußtes Wahrnehmen der Untersuchung eine Art Dauerverspannungen gebildet? Kann ich nach ca. 3 Monaten noch hoffen, dass sich der angesprochene Darmbereich wieder "normalisiert" und die Missempfindungen von selbst verschwinden?
| Antwort: |
11. Februar 2009
Fritz L. fragt:
Mit Besorgnis beobachte ich seit Monaten bei meiner Frau ein zunehmendes Zittern der rechten Hand. Sie ist 71 Jahre alt und leidet seit vielen Jahren unter Bluthochdruck, der behandelt wird. Im Oktober 2008 war deshalb wieder ein Klinikaufenthalt erforderlich geworden, der eine teilweise Umstellung der Medikamente mit sich brachte.
Neben dem Schilddrüsenmedikament Euthyrox 50 nimmt sie über den Tag verteilt noch folgende Medikamente: Ebrantil 30 mg Ret., Metoprolol succ.95 mg, Provas 80 mg, Amlodipin 10 mg, Rasilez 150 mg, Moxonidin 0,2 mg und ASS 10. Hinzu kommt noch das ihr empfohlene Crataegutt novo 450.
Gibt es Erkenntnisse darüber, ob blutdrucksenkende Medikamente für das Zittern der Hand mit verantwortlich sein könnten?
| Antwort: |
28. Januar 2009
A. Z. fragt:
Ich bin Bluter und habe das Faktor-V-Leiden. Ich würde gern eine Frau heiraten, die jedoch an Hepatitis B leidet. Ist das bezogen auf das Nachkommen gesundheitlich zu empfehlen und welche Auswirkungen könnte es für die Kinder haben?
| Antwort: |
14. Januar 2009
Andrea G. fragt:
Ich habe seit etwas mehr als einer Woche einen seltsamen Druck in der Speiseröhre. Außerdem spüre ich ab und zu auch die benachbarten Stellen, vor allem auf der linken Seite, vorne wie hinten. Vor etwa 12 Tagen hatte ich ein Bissen Fleisch, etwas schlecht gekaut, heruntergeschluckt, was mir im Augenblick etwas wehtat, aber die nächsten 2 Tage keinerlei Beschwerden verursachte. Erst 3 Tage danach begann dieses Gefühl, etwas sei noch stecken geblieben.
Meine Hausärztin hat mir Pantoprazol 20mg verschrieben, das ich 14 Tag 1x täglich nüchtern einnehmen soll. Eine Besserung ist jedoch nach 5 Tage Einnahme noch nicht aufgetreten.
| Antwort: |
17. Dezember 2008
Leserfrage (anonym):
Stimmt es, daß Stents sich bevorzugt im ersten Jahr nach der Implantation wieder zusetzen und ist als Kontrolle ein Streß-MRT geeignet oder reicht auch ein MRT aus?
| Antwort: Inzwischen ist man aber der Meinung, dass bei sachgemäßer dualer Thrombozyten-Aggregationshemmung mit ASS und Clopidogrel für mindestens 9 Monate – noch besser: ein Jahr – die Gefahr einer Spätthrombose bei den DES nicht größer ist als bei den nicht beschichteten stents. Insgesamt ist die Häufigkeit solcher Spätthrombosen in jedem Fall sehr gering. Bei Kontrolluntersuchungen nach Stentimplantation sind vor allem Symptome einer Angina pectoris wichtig – egal welcher stent-Typ eingesetzt wurde. Außerdem wird ein Belastungs-EKG und bei Beschwerden eine Koronarangiografie eingesetzt, da Computertomografie und Kernspin noch immer Schwierigkeit haben, das Gefäßlumen innerhalb eines Stents genau zu beurteilen." |
03. Dezember 2008
Berthold K. fragt:
Ist eine Allergie daran schuld, wenn ich bestimmte Lebensmittel nicht vertrage? Oder gibt es noch andere Ursachen dafür?
| Antwort: |
12. November 2008
Hartmut W. fragt:
Was ist eine Polymyositis? Welche Behandlung gibt es dafür?
| Antwort: "Eine Polymyositis ist eine chronische Bindegewebeerkrankung, bei der sich die Muskulatur schmerzhaft entzündet und sich zurückbildet. Die Erkrankung führt zu Muskelschwäche und -abbau. In der Regel sind die Muskeln von Schultern und Hüften von den Schmerzen und dem Muskelabbau betroffen. Bei einer Dermatomyositis kommt noch eine Entzündung der Haut hinzu. Die meist flächenhaft ausgedehnten rötlich bis violetten Hautausschläge können leicht erhaben sein und zeigen häufig rot-violette Schwellungen um die Augen. Die Erkrankung wird in der Regel mit Kortison behandelt. Bei schwerer Ausprägung der Erkrankung mit fortschreitender Muskelschwäche ist eine zusätzliche Behandlung mit Medikamenten erforderlich, die das Immunsystem hemmen." |
29. Oktober 2008
Vivien H., 23, fragt:
Ich bin 23 Jahre alt und mir wurde vor 4 Wochen der Blinddarm entfernt. Seitdem habe ich häufig Magenkrämpfe im Bereich des Bauchnabels. Es gibt Tage da geht es mir super und ich habe keine Schmerzen, es gibt aber auch Tage an denen ich nur Krämpfe habe. Mein Arzt hat gesagt, das kann noch von dem Gas sein, welches einem bei der OP in den Bauch gepumpt wird.
Stimmt das oder kann da was anderes hinter stecken?
| Antwort: |
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