Internisten im Netz

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Leserfrage


Wie Sie Fragen an unsere Experten stellen können, erfahren Sie hier... 


03. Juni 2009

Frage:
Da die Wirkung von Tambocor (Flecainid) nicht mehr vorhanden war, wurde ich vorerst von Tambocor 2x tgl. und Concor 2,5 mg 1x pro Tag, auf Beloc Zoc Mite 2x pro Tag und Marcumar eingestellt (INR -3). Da dadurch meine Herzfrequenz reduziert (55-60) und der Normblutdruck auf hypotone Werte (>100/60 RR) gesenkt wurde, frage ich mich, ob ich denn nicht auf ein anderes Antiarrythmikum eingestellt werden sollte? Oder empfehlen Sie eine Ablation?


Prof. Wolfram Delius,
Kardiologe in
München
 

Antwort:
"Gefragt wird nach einem Wechsel des Antiarrhythmikums bei Vorhofflimmern, da Tambocor nicht mehr wirksam sei. Der behandelnde Arzt hat wohl festgestellt, dass mit Tambocor kein Sinusrhythmus zu erreichen oder zu halten ist. Er hat deshalb (bei fortbestehendem Vorhofflimmern) auf eine Herzfrequenz senkende Therapie mit dem Betablocker Beloc gewechselt. Wenn nun unter dieser Therapie Frequenz und Blutdruck so weit absinken, dass dadurch Beschwerden (Schwindel etc) entstehen, kann entweder die Dosis des Betablockers reduziert werden oder auf z. B. Digitalis gewechselt werden (welches keinen Blutdruck senkenden, wohl aber einen milden Frequenz- senkenden Effekt hat.
Ob eine Ablation besser ist, kann nur der Kardiologe des Patienten beurteilen. Eine Ablation ist in der Regel nur bei erheblichen Beschwerden durch das Vorhofflimmern und normaler Vorhofgröße angezeigt."


20. Mai 2009

Frage:
Ich habe gestern eine Tetanus-Impfung bei meiner Hausärztin bekommen, da ich mich an einem scharfen Gegenstand verletzt hatte. Leider hatte ich keinen Impfpass dabei, aus dem hervorging, dass ich das letzte Mal gegen Tetanus und Diphtherie im Jahre 2005 geimpt worden bin. Ist diese kurze Zeitspanne in irgendeiner Weise gefährlich? Vor einiger Zeit (Jahr 2006/2007) hatte ich mehrere kreisrunde Haarausfälle am Kopf (nach erfolgreicher Behandlung sind diese wieder zugewachsen), die Hautärztin hat mir erklärt, dass ich zu viele Abwehrkräfte im Körper besitze. Somit hat sich mein Körper in dem Sinne gegen mich gewendet. Kann so etwas jetzt, nach dieser doppelten Impfung nochmal vorkommen? Ich mache mir zeimliche Sorgen!


Dr. Peter Walger, Infektiologe 
Universitätsklinik Bonn  
 

Antwort:
"Die Wiederholung einer Tetanus-Impfung im Abstand von 1 - 2 Jahren kann als unbedenklich angesehen werden. Sie war zwar überflüssig aber auf keinen Fall schädlich. Die Tetanus-Impfung gilt als allgemein extrem verträglich und nebenwirkungsarm, daher auch die großzügige Bereitschaft zu Wiederholungsimpfungen. Wenn jedoch bei der ersten Impfung Nebenwirkungen aufgetreten sind, ist nicht auszuschließen, dass diese bei einer Wiederholung erneut auftreten. Nebenwirkungen würden aber in einem engen zeitlichen Kontext mit der Impfung auftreten und nicht beliebig später. Wenn also nach erfolgter Impfung keinerlei Beschwerden aufgetreten sind, ist es auszuschließen, dass jetzt noch mit irgendetwas zu rechnen ist.

Die Ursache von kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) ist unbekannt. Vermutet werden Zusammenhänge mit externen Faktoren wie Allergien, Stress oder Autoimmunphänomene, auch ein genetischer Hintergrund wird diskutiert, weil familiäre Häufungen bekannt sind. Die Erkrankung verläuft harmlos, kann aber wiederkommen. Ein Zusammenhang mit einer Impfung ist mir nicht bekannt, kann aber sicher nicht ausgeschlossen werden. Hier müsste man das konkrete zeitliche Raster kennen."


22. April 2009

Frage:
In einem Artikel habe ich gelesen, dass Diäten gegen bestimmte Krebsarten positiv wirken. Können Sie mir bitte Hinweise geben, was ich bei Gallenkrebs hinsichtlich der Ernährung beachten muss?


Prof. Richard Raedsch Gastroenterologe 
St. Josefs-Hospital Wiesbaden  
 

Antwort:
"Beim Gallenblasenkrebs treten Koliken oder Störungen des Galleflusses wie z. B. auch beim Steinleiden auf. Gegen die Symptome kann eine fettarme Kost hilfreich sein."


08. April 2099

Frage:
Kann ich Weißdorn-Kapseln auch gegen nervöse Herzbeschwerden in den Wechseljahren nehmen, wenn ich eher einen niedrigen Blutdruck habe?


Prof. Wolfram Delius,
Kardiologe in
München
 

Antwort:
"Die Nachfrage nach Weißdorn-Präparaten ist sicherlich sehr groß, leider gibt es aber keine wissenschaftlich fundierte Grundlage für deren Wirksamkeit bei Bluthochdruck oder Herzschwäche."

 

 


25. März 2009

Brigitte fragt:
Da ich durch meine Wechseljahre stressbedingt unter stark schwankendem Blutdruck leide, hat mir mein Arzt Moxonidin gegeben. Im Beipackzettel steht aber, es wird nur gegen hohen Blutdruck verschrieben.
Kann ich es auch an den Tagen nehmen, wenn mein Blutdruck niedrig ist?   


Prof. Wolfram Delius,
Kardiologe in
München
 

Antwort:
"Moxonidin ist ein stärkeres Blutdruckmittel, welches heute eigentlich erst bei schwer einstellbarem Blutdruck in Kombination mit anderen Blutdruckmittel gegeben wird. Es eignet sich sicher nicht zur bedarfsweisen Blutdrucktherapie, sondern sollte regelmäßig eingenommen werden."

 


11. März 2009

Frage (anonym):  
Meine 17-jährige Tochter hat seit ca. 2 Jahren immer wiederkehrende Übelkeit mit Erbrechen. Meist 2-mal im Monat für ca. 2 Tage. Aber niemals Bauchschmerzen oder Durchfall. Wir haben schon eine Gastroskopie und Blutbild machen lassen, aber außer einer Magenreizung wurde nichts fest gestellt. 
Was könnten wir noch tun?


Prof. Richard Raedsch Gastroenterologe 
St. Josefs-Hospital Wiesbaden  
 

Antwort:
"Nachdem offensichtlich im Rahmen der Blutuntersuchungen Mangelerscheinungen ausgeschlossen wurden, sollte sicher sein, daß im Rahmen der Gastroskopie (Magenspiegelung) eine Helicobacter-Infektion sowie durch Biopsie aus dem Dünndarm ein Lamblien-Infekt und eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) ausgeschlossen wurde. Falls dies zutrifft, sollte ergänzend ein Laktose- und Fruktosetoleranztest durchgeführt werden. Wenn negativ, ist an eine Nahrungmittelallergie zu denken."


25. Februar 2009

Anonym:
Wegen jahrelangem Reizdarm und den damit verbundenen Problemen hatte ich im Rahmen der Vorsorge (57 Jahre alt, männlich) im November 2008 eine Darmspiegelung durchführen lassen. Bei dieser Behandlung lies ich mir keine Narkose geben und erlebte somit die Untersuchung unter völliger Anspannung mit. Selbst beim Sprechen während der Untersuchung mit dem Arzt war ich (und die Bauchmuskeln?) sehr angespannt. Ergebnis der Untersuchung: "chronisches Reizdarm-Syndrom". Ich spüre seit dieser Zeit jede Luftblase im Dickdarm (Phantomschmerz durch Schlauch?), habe ein Gefühl als wenn ich die Bauchmuskeln nicht richtig mehr anspannen kann, spüre den unteren Dickdarm (bzw. Unterbauch) beim Bücken, beim Beinanheben, Druck im Gürtelbereich. Diese Missempfindungen hatte ich vorher nicht. 

Ist durch die Behandlung dieser Bereich sensibilisiert (Darm- und Bauchnerven) oder haben sich hier durch mein bewußtes Wahrnehmen der Untersuchung eine Art Dauerverspannungen gebildet? Kann ich nach ca. 3 Monaten noch hoffen, dass sich der angesprochene Darmbereich wieder "normalisiert" und die Missempfindungen von selbst verschwinden?


Prof. Richard Raedsch Gastroenterologe 
St. Josefs-Hospital Wiesbaden  
 

Antwort:
"Wie Sie selbst im Einleitungssatz bemerken, leiden Sie seit Jahren an Reizdarmbeschwerden. Dieses Krankheitsbild beruht auf einer Kombination gestörter Transportleistungen des Magendarmtraktes (Motilitätsstörung) und einer gesteigerten Rückmeldung von Darmwandspannung zum Schmerzzentrum im Gehirn. Die Koloskopie dient bei Reizdarmbeschwerden zur Diagnosestellung und zum Ausschluß organischer Darmerkrankungen. Entsprechend Ihrem Alter von 57 Jahren war die Koloskopie auch zur Krebsvorsorge angezeigt. Viele Patienten mit Reizdarmproblemen erfahren nach der Darmreinigung, die vor der Koloskopie erfolgt, Erleichterung Ihrer Beschwerden.
Die Durchführung der Koloskopie selbst hat keinerlei negative Folgen für den weiteren Verlauf des Reizdarmsyndroms. Die Behandlung Ihrer Beschwerden sollte sich nach dem überwiegenden Symptom richten, in Ihrem Falle mit Spannungsgefühl könnten Spasmolytika wie Buscopan-Zäprchen hilfreich sen. Die Akupunktur gehört zwar nicht zu den gesicherten Behandlungsmethoden bei Reizdarm, kann jedoch im Einzelfall hilfreich sein."



11. Februar 2009

Fritz L. fragt:
Mit Besorgnis beobachte ich seit Monaten bei meiner Frau ein zunehmendes Zittern der rechten Hand. Sie ist 71 Jahre alt und leidet seit vielen Jahren unter Bluthochdruck, der behandelt wird. Im Oktober 2008 war deshalb wieder ein Klinikaufenthalt erforderlich geworden, der eine teilweise Umstellung der Medikamente mit sich brachte.
Neben dem Schilddrüsenmedikament Euthyrox 50 nimmt sie über den Tag verteilt noch folgende Medikamente: Ebrantil 30 mg Ret., Metoprolol succ.95 mg, Provas 80 mg, Amlodipin 10 mg, Rasilez 150 mg, Moxonidin 0,2 mg und ASS 10. Hinzu kommt noch das ihr empfohlene Crataegutt novo 450.

Gibt es Erkenntnisse darüber, ob blutdrucksenkende Medikamente für das Zittern der Hand mit verantwortlich sein könnten?


Prof. Wolfram Delius,
Kardiologe in
München
 

Antwort:
"Die genannten blutdrucksenkenden Medikamente sind nicht für das Zittern verantwortlich zu machen - im Gegenteil: Metoprolol wird gelegentlich bei so genanntem benignen (senilen) Tremor (zittern)als Therapie eingesetzt. Die Überdosierung eines Schilddrüsenhormons kann jedoch so genannten "feinschlägigen Fingertremor" hervorrufen – die Patientin nimmt allerdings nur 50 µg Thyroxin.
Ich schlage vor, dass sich die Pat. einmal beim Neurologen vorstellt mit der Frage, ob es sich um einen benignen Alterstremor oder eventl. beginnenden Parkinson handelt."



28. Januar 2009

A. Z. fragt:  
Ich bin Bluter und habe das Faktor-V-Leiden. Ich würde gern eine Frau heiraten, die jedoch an Hepatitis B leidet. Ist das bezogen auf das Nachkommen gesundheitlich zu empfehlen und welche Auswirkungen könnte es für die Kinder haben?


Prof. Reiner Hartenstein,
Krebsmediziner in
München
 

Antwort:
"Wenn Sie an einer Faktor-V-Leiden-Mutation leiden, können bei Ihnen gehäuft und wiederkehrend venöse Thromboembolien (tiefe Venenthrombosen, Lungenembolien u.ä.) durch verstärkte Gerinnbarkeit des Blutes vorkommen. Unter dieser vererbbaren (hetrozygot oder homozygot) Erkrankung leiden weltweit etwa 3% der Bevölkerung. Heterozygote Träger haben eine gesunde und eine krankhaft veränderte Fassung eines Gerinnungs-Gens, homozygote 2 krankhafte Gene. Die heterozygote Form dieses Defektes erhöht das Risiko venöser Thromboembolien auf etwa das 7-fache. Homozygote Träger weisen ein etwa 20-faches Risiko von Thromboembolien auf. Da die Erkrankung vererbbar ist, kann sie auf das Kind übertragen werden, das dann ebenfalls gehäuft an Thromboembolien leiden könnte.
Eine chronische Hepatitis B kann bei einer Schwangerschaft oder während des Geburtsvorgangs nur dann auf das Neugeborene übertragen werden, wenn der mütterliche Blutkreislauf durch eine Verletzung der Gebärmutter mit dem Blutkreislauf des Neugeborenen verbunden wird. Deshalb wird bei schwangeren Trägerinnen des Hepatitis-Virus eine schonende Entbindung durch Kaiserschnitt empfohlen. Mögliche Alternative wäre auch eine medikamentöse Behandlung der chronischen Hepatitis vor oder im 3. Trimenon der Schwangerschaft."



14. Januar 2009

Andrea G. fragt:
Ich habe seit etwas mehr als einer Woche einen seltsamen Druck in der Speiseröhre. Außerdem spüre ich ab und zu auch die benachbarten Stellen, vor allem auf der linken Seite, vorne wie hinten. Vor etwa 12 Tagen hatte ich ein Bissen Fleisch, etwas schlecht gekaut, heruntergeschluckt, was mir im Augenblick etwas wehtat, aber die nächsten 2 Tage keinerlei Beschwerden verursachte. Erst 3 Tage danach begann dieses Gefühl, etwas sei noch stecken geblieben.
Meine Hausärztin hat mir Pantoprazol 20mg verschrieben, das ich 14 Tag 1x täglich nüchtern einnehmen soll. Eine Besserung ist jedoch nach 5 Tage Einnahme noch nicht aufgetreten.  


Prof. Richard Raedsch Gastroenterologe 
St. Josefs-Hospital Wiesbaden  
 

Antwort:
"Die beschriebenen Symptome weisen auf ein Problem im Bereich der unteren Speiseröhrenabschnitte hin. Es kann sich um eine durch Säurerückfluß aus dem Magen in die Speiseröhre entstandene Entzündung handeln (Refluxkrankheit). Eventuell hat dieser Entzündungsprozess bereits zu einer narbigen Engstellung der Speiseröhre mit erschwertem Übertritt von Speisebrei in den Magen geführt.
Eine anfängliche Säureblockade mit Pantozol (40 mg Tabletten!) kann hilfreich sein. Die Symptome sollten aber unbedingt zeitnah innerhalb der nächsten 4 Wochen durch eine Spiegelung von Speiseröhre und Magen abgeklärt werden (Magenspiegelung)."


17. Dezember 2008

Leserfrage (anonym):
Stimmt es, daß Stents sich bevorzugt im ersten Jahr nach der Implantation wieder zusetzen und ist als Kontrolle ein Streß-MRT geeignet oder reicht auch ein MRT aus?
   


Prof. Wolfram Delius 
Kardiologe in München 
 

Antwort:
"Es geht hier um das Problem von Stent-Thrombosen. Die Presse wurde auf ein solches Problem aufmerksam, als vor etwa 2 Jahren verschiedene Publikationen zum Thema Stentthrombose und Tod durch Herzinfarkt bei Medikamenten-freisetzenden stents (Drug eluting stents, DES) erschienen. Diese Mitteilungen hatten die kardiologische Fachwelt sehr beunruhigt. Bei nicht beschichteten stents sei die Gefahr einer Spätthrombose geringer. Als Erklärung wurde diskutiert, dass die von den DES freigesetzten Medikamente auch den vor einer Thrombose schützenden Endothelüberzug über das Stentgitter verhindern.

Inzwischen ist man aber der Meinung, dass bei sachgemäßer dualer  Thrombozyten-Aggregationshemmung mit ASS und Clopidogrel für mindestens 9 Monate – noch besser: ein Jahr – die Gefahr einer Spätthrombose bei den DES nicht größer ist als bei den nicht beschichteten stents. Insgesamt ist die Häufigkeit solcher Spätthrombosen in jedem Fall sehr gering.

Bei Kontrolluntersuchungen nach Stentimplantation sind vor allem Symptome einer Angina pectoris wichtig – egal welcher stent-Typ eingesetzt wurde.  Außerdem wird ein Belastungs-EKG und bei Beschwerden eine Koronarangiografie eingesetzt, da Computertomografie und Kernspin noch immer Schwierigkeit haben, das Gefäßlumen innerhalb eines Stents genau zu beurteilen."


03. Dezember 2008

Berthold K. fragt:
Ist eine Allergie daran schuld, wenn ich bestimmte Lebensmittel nicht vertrage? Oder gibt es noch andere Ursachen dafür?   


Prof. Richard Raedsch Gastroenterologe 
St. Josefs-Hospital Wiesbaden 

Antwort:
"Manche ungewöhnliche Reaktionen auf getreidehaltige Lebensmittel können leicht mit einer Allergie verwechselt werden. So löst z. B. die häufige Milchzuckerunverträglichkeit vor allem Bauchschmerzen und Blähungen aus. Durch einen Enzymmangel kann die in Brot und Backwaren oft enthaltene Laktose nicht verdaut werden. Wer Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker nicht verträgt, leidet dagegen oft gleichzeitig unter Asthma und Quaddeln auf der Haut. In diesen Fällen werden die Beschwerden nicht durch das Immunsystem verursacht, sondern durch eine Reaktion des Magens oder Darms. Durch eine sorgfältige Untersuchung kann der Arzt feststellen, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt."




12. November 2008

Hartmut W. fragt:
Was ist eine Polymyositis? Welche Behandlung gibt es dafür?


Dr. Edmund Edelmann
Rheumatologe
Rheumapraxis Bad Aibling 

Antwort:
"Eine Polymyositis ist eine chronische Bindegewebeerkrankung, bei der sich die Muskulatur schmerzhaft entzündet und sich zurückbildet. Die Erkrankung führt zu Muskelschwäche und -abbau. In der Regel sind die Muskeln von Schultern und Hüften von den Schmerzen und dem Muskelabbau betroffen. Bei einer Dermatomyositis kommt noch eine Entzündung der Haut hinzu. Die meist  flächenhaft ausgedehnten rötlich bis violetten Hautausschläge können leicht erhaben sein und zeigen häufig rot-violette Schwellungen um die Augen.
Die Erkrankung wird in der Regel mit Kortison behandelt. Bei schwerer Ausprägung der Erkrankung mit fortschreitender Muskelschwäche ist eine zusätzliche Behandlung mit Medikamenten erforderlich, die das Immunsystem hemmen." 


  

29. Oktober 2008

Vivien H., 23, fragt:
Ich bin 23 Jahre alt und mir wurde vor 4 Wochen der Blinddarm entfernt. Seitdem habe ich häufig Magenkrämpfe im Bereich des Bauchnabels. Es gibt Tage da geht es mir super und ich habe keine Schmerzen, es gibt aber auch Tage an denen ich nur Krämpfe habe. Mein Arzt hat gesagt, das kann noch von dem Gas sein, welches einem bei der OP in den Bauch gepumpt wird.

Stimmt das oder kann da was anderes hinter stecken?

 

 

 

 

 

 


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