
Magengeschwür / Zwölffingerdarmgeschwür
Ursachen & Risikofaktoren
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| Bild: Entzündung der Magenschleimhaut bei erosiver Gastritis (Quelle: Prof. Richard Raedsch; St. Josefs-Hospital Wiesbaden). |
Geschwüre des Magens oder Zwölffingerdarms können auch durch Schmerzmittel oder Rheumamedikamente hervorgerufen werden. Insbesondere das bekannte Schmerzmittel Azetylsalizylsäure (z. B. Aspirin) und nichtsteroidale Antirheumatika (z. b. Ibuprofen, Diclofenac) können die Wand von Magen und Darm schädigen.
Psychologische Belastungen (z. B. Stress), Alkohol, Rauchen oder ein Rückfluss von Gallensaft in den Magen erhöhen das Risiko für ein Geschwür ebenfalls.
Eine große Rolle bei der Entstehung eines Geschwürs spielt außerdem die Magensäure: Ohne sie tritt praktisch nie ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür auf. Sie ist jedoch nur der Auslöser, nicht die eigentliche Ursache des Geschwürs, denn normalerweise wird die Magenwand durch eine Schleimschicht, die Darmoberfläche durch die Darmflüssigkeit vor der Säure geschützt. Erst wenn dieser Schutz fehlt, kann die Säure die Magenschleimhaut und die darunter liegenden Gewebeschichten angreifen und zerstören.



