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Magenkrebs

Ursachen & Risikofaktoren bei Magenkrebs


Verschiedene Faktoren begünstigen die Entstehung von Magenkrebs. Kommen mehrere dieser Faktoren zusammen, erhöht sich das Risiko für die Erkrankung weiter. Wer mehrere Risikofaktoren für Darmkrebs aufweist oder länger andauernde Magenbeschwerden hat, sollte sich aus diesem Grund unbedingt regelmäßig untersuchen lassen.

Eine wichtige Rolle spielt die erbliche Veranlagung. So ist das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, fast 4-mal so groß, wenn ein Verwandter ersten Grades, also Eltern, Kinder oder Geschwister, bereits an Magenkrebs erkrankt ist.

Auch eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori ist als Risikofaktor bekannt. Das Bakterium kann Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) und Magengeschwüre auslösen und so die Entstehung von Magenkrebs begünstigen.

Sodbrennen erhöht das Risiko für die Entstehung von Magenkrebs - Reflux-ÖsophagitisEine weitere Gefahr stellt der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre dar, was sich oft in Form von Sodbrennen äußert. Die Säure schädigt die Schleimhaut am Übergang von Magen und Speiseröhre. Dies führt zu Zellveränderungen, die die Vorstufe von Magenkrebs sein können.

Darüber hinaus spielen Umwelteinflüsse und Lebensstil eine wesentliche Rolle. So fördern stark gesalzene Speisen das Auftreten von Magenkrebs. Vor allem Pökelsalz aus Fleisch- und Wurstwaren enthält Nitrit, das im Magen in krebserregende Nitrosamine umgewandelt wird. Auch zu heiße Speisen sowie eine einseitige Ernährung schaden dem Magen. Langanhaltender Alkoholgenuss und Rauchen schädigen die Schleimhäute von Mund, Rachen, Speiseröhre und Magen und erhöhen ebenfalls das Krebsrisiko.

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