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Magenkrebs

Vorsorge & Schutz


Mit einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise lässt sich zwar das Risiko für Magenkrebs verringern, eine Garantie nicht zu erkranken gibt es aber bei einer solchen „primären" Vorsorge nicht. Deshalb ist die „sekundäre" Vorsorge im Rahmen der Krebsfrüherkennung das A und O. Durch regelmäßige Magenspiegelungen, vor allem bei Risikopatienten, kann der Arzt Veränderungen der Magenschleimhaut frühzeitig erkennen und behandeln.

Durch eine gesunde Ernährung kann man das Risiko der Entstehung von Magenkrebs verringernDer Zusammenhang von ungesunder Ernährung und Krebsentstehung ist heute unbestritten. Zur Verhütung von Magenkrebs spielt die Ernährung eine besonders große Rolle. Es gibt Lebensmittel, die besonders reich an sekundären Pflanzenwirkstoffen sind und eine krebsvorbeugende Wirkung entfalten. Dazu gehören vor allem Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Knoblauch, Weißkohl, Möhren, Soja, Ingwer, Sellerie, grüner Tee, Vollkornprodukte, Vollreis, Küchenkräuter, Wildkräuter, Beeren, Melonen und andere Früchte.

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Spurenelementen ist. Nehmen Sie deshalb täglich frisches Obst und Gemüse zu sich.
  • Meiden Sie stark salzhaltige Kost wie z.B. gepökeltes und geräuchertes Fleisch sowie nitrathaltige Lebensmittel.
  • Sparen Sie an Kalorien und üben Sie Zurückhaltung bei fett- und zuckerreicher Nahrung.
  • Trinken Sie reichlich, am besten Mineralwasser, Kräutertee, verdünnte Fruchtsäfte und grünen Tee.
  • Der Abbau von Stress hilft, Magenkrebs vorzubeugenSeien Sie vorsichtig mit Alkohol und verzichten Sie auf harte Getränke wie Rum, Schnaps, Wodka.
  • Meiden Sie Zigaretten. Rauchen hat einen negativen Einfluss auf den gesamten Organismus und erhöht das Krebsrisiko, und zwar nicht nur für das Lungen- und Bronchialkarzinom, sondern auch für Magenkrebs.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport. Körperliche Bewegung hält fit, bringt Kreislauf und Immunsystem in Schwung und hilft, Übergewicht zu reduzieren.
  • Gönnen Sie sich Ruhepausen und ausreichend Schlaf. Der Körper braucht Phasen der Entspannung, um Stress abzubauen und die innere Ausgeglichenheit zu bewahren. Anhaltender Stress wirkt sich ungünstig auf die Körperabwehr aus und kann langfristig dazu führen, dass die Immunmechanismen versagen und Erkrankungen wie Krebs Vorschub geleistet wird.

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