
Metabolisches Syndrom
Prognose & Verlauf
Ein Metabolisches Syndrom erhöht das Risiko der Betroffenen für Herz- und Gefäßerkrankungen (Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall) sowie Typ-2-Diabetes. Experten schätzen, dass bei den Betroffenen die Gefahr für das Auftreten einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um das 4-Fache erhöht ist. Die Wahrscheinlichkeit daran frühzeitig zu versterben, ist um das 2- bis 3-Fache höher.
Je früher die Symptome eines Metabolischen Syndroms erkannt und behandelt werden, desto eher lassen sich die Folgeerkrankungen abmildern oder sogar verhindern. So kann der Ausbruch von Typ-2-Diabetes verzögert oder verhindert werden, wenn die Blutzuckerwerte frühzeitig durch eine geeignete Behandlung optimal eingestellt werden.
Typ-2-Diabetes ist zwar nicht heilbar, häufig bewirkt jedoch schon eine Gewichtsabnahme, dass der Blutzuckerwert sinkt. Da hierbei das Fettgewebe abnimmt, wird der Körper wieder empfindlicher für das körpereigene Insulin. Auch körperliche Bewegung erhöht die Empfindlichkeit des Körpers gegen das Insulin und bewirkt damit eine Senkung des Blutzuckers. Mit einer Normalisierung des Körpergewichts, geeigneter Diabetiker-Ernährung und bei regelmäßiger körperlicher Bewegung lässt sich Diabetes also zum Stillstand bringen oder zumindest verlangsamen.


