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29.11.2010 Grippe-Infektion kann schweren Krankheitsverlauf verursachen Die Symptome bei einer Infektion mit dem Influenza-Virus dauern in der Regel 1 bis 2 Wochen an. „Während eine Grippe für einen gesunden Organismus mit einem intakten Immunsystem normalerweise kein lebensbedrohendes Problem darstellt, können bei älteren Menschen, Schwangeren, Kleinkindern sowie Menschen mit Vorerkrankungen wie etwa Asthma, COPD sowie Schädigungen des Herzens oder bei immungeschwächten Patienten schwerwiegende Komplikationen auftreten. Im schlimmsten Fall können diese zum Tod führen", warnt Dr. Peter Walger vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Das Gefährliche sind dabei oftmals nicht die Viren selbst, sondern eine mögliche zusätzliche bakterielle Infektion, die zu einer Grippeerkrankung hinzukommen kann. „Da die Atemwege durch die Influenza-Viren bereits geschwächt sind, können Bakterien leichter in die Lunge eindringen, sich vermehren und dort weitere Krankheiten insbesondere eine Lungenentzündung verursachen", erklärt der Infektionsmediziner am Universitätsklinikum Bonn. Ein wirksamer Schutz vor der Influenza ist die jährliche Grippe-Impfung. Die Impfung bietet - auch aufgrund der wandelbaren Viren - nur für eine Grippe-Saison Schutz und muss jedes Jahr wiederholt werden. „Gesunde Erwachsene bauen nach einmaliger Injektion im Durchschnitt einen über 80%igen Grippeschutz auf, vorausgesetzt, dass die in der betreffenden Saison tatsächlich auftretenden Viren mit denen im Impfstoff übereinstimmen, was in der Vergangenheit den allermeisten Jahren der Fall war . Bei den Patienten, die trotz einer Grippe-Schutzimpfung an der Grippe erkranken, ist der Krankheitsverlauf wesentlich milder als bei nicht geimpften Patienten. Für Menschen mit Vorerkrankungen, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, ist die Grippe-Impfung daher besonders wichtig", rät Dr. Walger. In jeder Grippesaison erkranken zwischen 10 und 20 Prozent der Weltbevölkerung an der Influenza. Aufgrund ihres erhöhten gesundheitlichen Risikos empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut die Grippe-Impfung für Personen ab einem Alter von 60 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren, medizinischem Personal, Pflegekräften in Alten und Pflegeheimen sowie Menschen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit viele Kontakt mit anderen Menschen haben. Im Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre starben nach Angaben des Robert Koch-Instituts 8.000 bis 11.000 Menschen in jeder Grippesaison an den Folgen der Influenza. Allerdings kann die Zahl der Todesfälle erheblich schwanken. Während es in der Saison 2000/2001 nur ca. 100 Todesfälle gab, liegen die Schätzungen für die heftige Grippesaison im Winter 2004/2005 bei ca. 15.500. Daten zur letzten Grippesaison, der „Schweinegrippen-Pandemie" 2009/2010 liegen aktuell noch nicht vor. Weitere Meldungen zum Thema:
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Die Symptome bei einer Infektion mit dem Influenza-Virus dauern in der Regel 1 bis 2 Wochen an. „Während eine Grippe für einen gesunden Organismus mit einem intakten Immunsystem normalerweise kein lebensbedrohendes Problem darstellt, können bei älteren Menschen, Schwangeren, Kleinkindern sowie Menschen mit Vorerkrankungen wie etwa Asthma, COPD sowie Schädigungen des Herzens oder bei immungeschwächten Patienten schwerwiegende Komplikationen auftreten. Im schlimmsten Fall können diese zum Tod führen", warnt Dr. Peter Walger vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Das Gefährliche sind dabei oftmals nicht die Viren selbst, sondern eine mögliche zusätzliche bakterielle Infektion, die zu einer Grippeerkrankung hinzukommen kann. „Da die Atemwege durch die Influenza-Viren bereits geschwächt sind, können Bakterien leichter in die Lunge eindringen, sich vermehren und dort weitere Krankheiten insbesondere eine Lungenentzündung verursachen", erklärt der Infektionsmediziner am Universitätsklinikum Bonn. 

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