
News
|
20.12.2010 Nach Klinikaufenthalt auf Thrombose-Schutz achten
Während in den Kliniken früher ausreichend Zeit für einen Thrombose-Schutz nach chirurgischen oder orthopädischen Eingriffen zur Verfügung stand, werden die Patienten aus ökonomischen Gründen heute möglichst frühzeitig nach Hause entlassen. „Deshalb ist die Gefahr von Thrombosen im häuslichen Umfeld nach einem Krankenhausaufenthalt erhöht, wenn die Patienten nach einer Operation noch viel im Bett liegen müssen“, sagt Dr. Wesiack. „Es ist daher erforderlich, dass die Patienten die von ihrem Arzt empfohlenen Thrombose-Schutzmaßnahmen fortsetzen.“ Dazu zählt die Verwendung gerinnungshemmender Medikamente, wie z. B. Heparin, die vielen Patienten bereits in der Klinik unmittelbar nach einer Operation verabreicht werden. „Die Patienten sollten die Medikamente nach der Entlassung unbedingt zuhause weiter nehmen, wenn ihr Arzt dies empfiehlt“, rät Dr. Wesiack. Schutz vor Blutgerinnseln bieten auch so genannte Kompressionsstrümpfe. Sie erzeugen in den Beinvenen von außen einen Druck, der den Blutstrom in den Venen zum Herzen beschleunigen soll. Zudem sollten Patienten nach Operationen täglich 1–2 Liter trinken, damit das Blut nicht verdickt. Auch sollte mit dem Rauchen aufgehört werden. Darüber hinaus sollten Patienten sich in Absprache mit ihrem Arzt so viel wie möglich bewegen. Durch eine spezielle Venengymnastik können sie die Gefahr von Thrombosen verringern. Dabei verlagert der Patient sein Gewicht abwechselnd von den Fersen auf die Zehen. Andere Übungen umfassen Marschieren mit betont angehobenen Beinen und Zehenspitzengang. Weitere Meldungen zum Thema: |
Im Fokus
Vor Afrikareise Impfschutz überprüfen
|
Grippe-Impfung
Wer chronisch krank ist, sollte sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um das Risiko für Komplikationen durch eine Influenza zu senken. Dazu raten die Internisten vom BDI. Fragen rund um die Grippe-Impfung können auf http://www.impfenimdialog.de/ an Experten gestellt werden, die sie innerhalb von 3 Tagen online beantworten. |
Was kann bei Reizmagen tun?
Ungesunde Ernährung und Stress sind die häufigsten Auslöser eines Druckgefühls und Schmerzen in der Magengegend... |
Dem Diabetischen Fuß vorbeugen
Die richtige Fußpflege und das Tragen bequemer Schuhe sind ein wichtiger Beitrag... |
Vorsicht bei Herzstolpern nach Erkältung
|
Den Blutdruck korrekt messen
|
Wie man Diabetes verhindern kann
|
Was Sie über Grippe wissen sollten
|
Krankenkassen bezahlen Reiseimpfungen
Hier finden Sie eine Liste der 50 größten Versicherer zum Ausdrucken... |
Schilddrüsen-Check
|
Herzrhythmusstörungen: Sport hält Herz im Takt
|

„Wer aus dem Krankenhaus entlassen wird, sollte eine eventuell notwendige Behandlung zum Schutz vor Blutgerinnseln in Venen, so genannten Venenthrombosen, unbedingt zuhause weiterführen“, empfiehlt Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Als besonders Thrombose-gefährdet gelten Patienten nach Hüft- oder Kniegelenksoperationen. Operationen an Bauch, Wirbelsäule oder Becken sowie Notoperationen nach Unfällen erhöhen ebenfalls das Thrombose-Risiko. Aber auch Herzinfarkt- und Herzschwäche-Patienten sowie Krebs-Patienten sind häufiger betroffen. 

Wer nach Afrika reisen will, sollte sich gegen Meningokokken impfen lassen.


Treten nach einem bereits überstanden geglaubten grippalen Infekt Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf, so kann die Ursache eine nicht ungefährliche Entzündung des Herzmuskels sein...
Für eine korrekte Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem Messgerät für das Handgelenk gibt es einige Regeln zu beachten...
Auch bei erhöhtem Blutzucker-Wert kann man eine Diabetes-Erkrankung vermeiden...
Hier finden Sie Infos zu Ansteckung, Symptomen, Vorsorge und Impfung...
Internisten empfehlen jährliche Tast-Untersuchung der Schilddrüse...
Auch wer Probleme mit dem Herzschlag hat, braucht auf Sport nicht zu verzichten...