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03.01.2011 Nächtlicher Harndrang kann auf Herzschwäche hinweisen
Ein ständig überlastetes Herz wird zunehmend schwächer. „Eine Behandlung sollte daher so früh wie möglich beginnen. Mit Medikamenten kann einer weiteren Verschlechterung der Herzleistung entgegengewirkt werden“, empfiehlt Dr. Smetak. „Regelmäßige Bewegung erleichtert zudem die Durchblutung und entlastet dadurch das Herz. Am besten geeignet sind für Menschen mit einer Herzschwäche Ausdauersportarten wie Gehen, Walken oder Fahrradfahren, nicht jedoch Schwimmen, da der Druck des Wassers ein Ansteigen des Blutdrucks bewirkt.“ Weitere Meldungen zum Thema:
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Anschwellen der Beine tagsüber sowie häufiger Harndrang in der Nacht können Symptome einer Herzschwäche sein. „Insbesondere wenn beides in Kombination auftritt, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Leistungsfähigkeit des Herzens zu untersuchen“, rät Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK). Wenn das Herz zu schwach ist, für eine ausreichende Blutzirkulation zu sorgen, dringt Wasser aus den prall gefüllten Venen ins Gewebe ein. Dies ist für das Anschwellen der Beine verantwortlich. „Nachts, wenn die Beine im Liegen entlastet sind, strömt das Wasser zurück und füllt die Blase“, erklärt Dr. Smetak. Je stärker die Herzschwäche ausgeprägt ist, desto häufiger entsteht nachts ein Harndrang. Auch in anderen Organen, wie in den Lungen und im Bauchraum kann sich Wasser stauen, was Atemnot und Störungen der Leberfunktion zur Folge haben kann. 

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