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31.01.2011 Meningokokken-Erregerstämme variieren weltweit
Bekannt ist, dass Aufenthalte im so genannten Meningitis-Gürtel (von Senegal im Westen bis Äthiopien im Osten) ein besonderes Risiko für Meningitisinfektionen darstellen. Dieser Gürtel hat sich in den letzen Jahren weiter ausgedehnt mit Epidemien in Burundi, Ruanda, Tansania und Nigeria. Während der Trockenperioden muss Afrika südlich der Sahara insofern auch außerhalb des Meningitisgürtels als gefährdet angesehen werden. Impfen bietet den sichersten Schutz In Deutschland kommen zurzeit fast ausschließlich die Serogruppen C und B vor. Für alle Kinder empfiehlt die Ständige Impfkommission deshalb seit Juli 2006 eine Impfung gegen Meningokokken C ab dem vollendeten 12. Lebensmonat. Ein Impfstoff gegen Meningokokken B wurde bereits zur Zulassung in Europa eingereicht und könnte in absehbarer Zeit auch in Deutschland zur Verfügung stehen. Dieser Impfschutz ist aktuell vor allem in den Ländern Europas, Lateinamerikas und Nordamerikas besonders wichtig. Für Reisende in Risiko-Länder und Hadschpilger empfiehlt die STIKO seit Neuestem, wenn sie älter als 11 Jahre alt sind, einen neuen 4-valenten Meningokokken-Impfstoff, der gegen die Gruppen A, C, W135 und Y schützt. Weitere Meldungen zum Thema:
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Hauptkennzeichen der Ausbrüche von 

Wer nach Afrika reisen will, sollte sich gegen Meningokokken impfen lassen.


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