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07.03.2011 Tai Chi kann Gelenkschmerzen lindern und die Lebensqualität von Rheumatikern steigern
Zudem mehr Abwechslung als bei der Krankengymnastik
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Leicht durchführbare Übungen aus dem Tai Chi (chinesisches Schattenboxen) können bei Patienten mit rheumatisch bedingten, chronischen Gelenkbeschwerden eine Linderung der Schmerzen und eine verbesserte Beweglichkeit der Gelenke bewirken. Gleichzeitig vermindert sich die Abgeschlagenheit der Betroffenen, wodurch ihre Lebensqualität steigt. Das gilt für Patienten mit Rheumatoider Arthritis, Fibromyalgie und Arthrose gleichermaßen. Darauf machen die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) in Bad Aibling aufmerksam unter Berufung auf die Ergebnisse zweier aktueller Studien. „Die US-Amerikanische Arthritis Foundation hat gemeinsam mit einem Tai Chi-Lehrer eine Abfolge von Übungen ausgearbeitet, die teilweise auch im Sitzen ausgeführt werden können“, berichtet Dr. Edmund Edelmann, Vorstandsvorsitzender des BDRh und praktizierender Rheumatologe in einer fachärztlichen Gemeinschaftspraxis in Bad Aibling. „Nach einem zweimal wöchentlichen Training für die Dauer von acht Wochen berichteten die Versuchsteilnehmer Verbesserungen in ihrer Fähigkeit zu greifen und das Gleichgewicht zu halten. Außerdem hatten sich die Steifheit ihrer Gelenke sowie das Ausmaß ihrer Schmerzen und Abgeschlagenheit verringert. In der zweiten, erwähnten Studie wurde aufgezeigt, dass sich nach einem intensiven, zwölfwöchigen Tai Chi-Kurs der Aktionsradius von Patienten mit Fibromyalgie erweitert habe und die Lebensqualität gestiegen sei.“

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