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30.03.2011 Neue Erkenntnisse in Sachen Ernährung bei Gicht Ein stark schmerzender, geschwollener und roter großer Zeh nach opulenten Mahlzeiten gilt als das typische Symptom eines Gichtanfalls. Betroffene können aufgrund eines mehr oder weniger stark ausgeprägten Gendefektes Harnsäure, die durch den Abbau von Purinen im Essen entsteht, nicht genügend abbauen, so dass sich diese im Blut anhäuft. Mediziner sprechen dann von einer Hyperurikämie. Die überschüssige Harnsäure lagert sich daraufhin in Form nadelförmiger Kristalle in den Gelenken ab, was starke Schmerzen verursacht. Meist sind die großen Zehen betroffen, aber auch die Sprunggelenke, das Knie oder die Hände können befallen sein. Übergewicht, Bier, Spirituosen, Fleisch und Fisch sowie zuckerhaltige Getränke gelten als potenzielle Gichtauslöser. Um die übermäßige Bildung von Harnsäure bei Gichtpatienten einzudämmen, wird ihnen zu einer veränderten Ernährung geraten. Insbesondere auf Innereien, einige Meeresfischsorten und Meeresfrüchte sowie auf rotes Fleisch, Bier und zuckerhaltige Getränke sollten sie möglichst verzichten. Nun gibt es in Sachen Ernährung aber auch neue Erkenntnisse: Groß angelegte Studien haben ergeben, dass entgegen bisheriger Annahmen fette Milchprodukte und purinhaltige Gemüse wie Grünkohl nicht zu Gichtanfällen führen. Betroffene und Interessierte können dies und weitere Informationen in einem neuen Ratgeber mit dem Titel Essen und Trinken bei Gicht nachlesen, den die Deutsche Gesellschaft für Ernährung aktuell herausgegeben hat (siehe http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1090). Dieses Buch ist zum Preis von 1,00 EUR zuzüglich Versandkosten erhältlich beim DGE-MedienService (Tel.: +49 228 9092626).
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