News
|
16.03.2011 Neue Selbsthilfegruppe für Fibromyalgie-Patienten Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung des Gelenk- und Bewegungsapparates und gehört zu den rheumatischen Erkrankungen der Weichteile. Im Gegensatz zu anderen rheumatischen Erkrankungen entwickeln sich bei der Fibromyalgie aber keine entzündlichen Herde. Betroffene leiden unter starken Schmerzen vor allem in der Muskulatur und den Sehnenansätzen. Die Schmerzen können aber auch den ganzen Körper betreffen und werden von den Patienten meist als großflächig, fließend und brennend beschrieben, wobei oft auch bestimmte Schmerzdruckpunkte in der Nähe der Gelenke und am Rumpf genannt werden. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen, sowie depressive Verstimmungen, Reizdarmbeschwerden und Morgensteifigkeit der Gelenke sind mögliche Begleitsymptome der Erkrankung. Aufgrund dieser Beschwerden wird die Fibromyalgie häufig als ein vorrangig psychisches Problem angesehen, was dazu beiträgt, dass sie als eigene Erkrankung zu spät oder gar nicht diagnostiziert wird. Neben einer medikamentösen Therapie stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, zum Beispiel zur Schmerz-, Krankheitsbewältigung und Entspannung sowie spezielle Krankengymnastik und allgemein Bewegung. Insbesondere zur besseren Schmerz- und Krankheitsbewältigung kann auch ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch in einer Selbsthilfegruppe beitragen. Eben aus diesem Grund wurde die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Fibromyalgie initiiert, die ausschließlich für Patienten mit Fibromyalgie (nicht für Angehörige) gedacht ist. Regelmäßige Gruppentreffen sollen ermöglichen, sich mit anderen ebenfalls Betroffenen in vertrauter Atmosphäre über die Krankheit und Lebenssituation auszutauschen und daraus neuen Lebensmut zu schöpfen. Das erste Treffen findet am Dienstag, 22. März, von 18 bis 20 Uhr in Hamm in der Chemnitzer Str. 41 statt. Weitere Treffen in der Selbsthilfe-Kontaktstelle sind am 29.03., 05.04. und 19.04. geplant. Interessierte können sich an die Gruppengründerin (Sybille Leinkenjost, Tel.: 02381-97 21 921) wenden.
Weitere Meldungen zum Thema: |
Im Fokus
Vor Afrikareise Impfschutz überprüfen
|
Grippe-Impfung
Wer chronisch krank ist, sollte sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um das Risiko für Komplikationen durch eine Influenza zu senken. Dazu raten die Internisten vom BDI. Fragen rund um die Grippe-Impfung können auf http://www.impfenimdialog.de/ an Experten gestellt werden, die sie innerhalb von 3 Tagen online beantworten. |
Was kann bei Reizmagen tun?
Ungesunde Ernährung und Stress sind die häufigsten Auslöser eines Druckgefühls und Schmerzen in der Magengegend... |
Dem Diabetischen Fuß vorbeugen
Die richtige Fußpflege und das Tragen bequemer Schuhe sind ein wichtiger Beitrag... |
Vorsicht bei Herzstolpern nach Erkältung
|
Den Blutdruck korrekt messen
|
Wie man Diabetes verhindern kann
|
Was Sie über Grippe wissen sollten
|
Krankenkassen bezahlen Reiseimpfungen
Hier finden Sie eine Liste der 50 größten Versicherer zum Ausdrucken... |
Schilddrüsen-Check
|
Herzrhythmusstörungen: Sport hält Herz im Takt
|

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung des Gelenk- und Bewegungsapparates und gehört zu den 

Wer nach Afrika reisen will, sollte sich gegen Meningokokken impfen lassen.


Treten nach einem bereits überstanden geglaubten grippalen Infekt Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf, so kann die Ursache eine nicht ungefährliche Entzündung des Herzmuskels sein...
Für eine korrekte Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem Messgerät für das Handgelenk gibt es einige Regeln zu beachten...
Auch bei erhöhtem Blutzucker-Wert kann man eine Diabetes-Erkrankung vermeiden...
Hier finden Sie Infos zu Ansteckung, Symptomen, Vorsorge und Impfung...
Internisten empfehlen jährliche Tast-Untersuchung der Schilddrüse...
Auch wer Probleme mit dem Herzschlag hat, braucht auf Sport nicht zu verzichten...