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20.04.2011 Herzinfarktrisiko bei Rheumatoider Arthritis von Anfang an erhöht
Die Wissenschaftler schließen aus früheren Untersuchungen, dass bereits mit dem Auftreten der ersten Symptome einer RA auch das Risiko für ischämische Herzerkrankungen zu steigen beginnt. „Tatsächlich ist das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit Rheumatischer Arthritis schon zu Beginn der Krankheit erhöht - das lässt sich an Gefäßveränderungen belegen, die bei den Betroffenen besonders früh auftreten", erläutert Prof. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des BDRh und praktizierender Rheumatologe im Münchener Praxiszentrum St. Bonifatius. „Es ist daher bei RA-Patienten wichtig, die Krankheitsaktivität so weit wie möglich mithilfe von geeigneten Medikamenten zu verringern und zusätzlich die traditionellen Risikofaktoren - hinsichtlich Rauchen, erhöhter Blutfettwerte, Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht - mindestens einmal pro Jahr vom Arzt überprüfen zu lassen." Da das Herzinfarkt-Risiko mit dem Auftreten der ersten RA-Symptome erhöht ist und dann rasch zu steigen beginnt, vermuten Holmqvist und ihre Kollegen, dass bei RA-Patienten neben arteriosklerotischen Veränderungen wahrscheinlich zusätzlich noch weitere ursächliche Mechanismen am Werke sind. Weitere Meldungen zum Thema:
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