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09.05.2011 Vollständige Erholung nach Schlaganfall durch sofortige Lysetherapie möglich
Warnsignale frühzeitig erkennenDa jeder Schlaganfall einen Notfall darstellt, ist es besonders wichtig, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, damit eine umgehende Behandlung erfolgen kann. „Die durch einen Schlaganfall hervorgerufene Mangeldurchblutung im Gehirn verursacht in den meisten Fällen Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen oder Gangunsicherheit", berichtet Wesiack. „Zum Beispiel kann der Betroffene plötzlich hinfallen und anschließend Lähmungen aufweisen. Je nach Stärke des Schlaganfalls kann z.B. das Gesicht, ein Arm oder eine gesamte Körperhälfte (Halbseitenlähmung) betroffen sein. Im Gesicht kann sich die Lähmung durch einen einseitig herunter hängenden Mundwinkel bemerkbar machen. Weitere Symptome eines Schlaganfalls können Sprachstörungen, Sehstörungen, Schluckstörungen, Schwindel und in schweren Fällen Bewusstseinsstörungen sein. Zusätzlich kann es zu starken, stechenden Kopfschmerzen mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen kommen. Welche Ausfallerscheinungen in welcher Stärke auftreten, hängt in erster Linie von den betroffenen Gehirnregionen und dem Ausmaß der dortigen Gehirnschädigung ab. Bei den ersten Anzeichen eines Schlaganfalles sollte der Patient so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen und in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Denn je schneller Betroffene mit den richtigen Therapien behandelt werden, umso größer sind ihre Chancen, dass sich die Symptome wieder möglichst vollständig zurückbilden." |
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