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13.06.2011 Doping zur Leistungssteigerung beim Fitnesstraining kann der Gesundheit schaden
Infertilität als mögliche Folge von Anabolika Zu den unerwünschten Nebenwirkungen von Anabolika gehören bei Männern insbesondere auch Verweiblichungserscheinungen wie wachsende Brustdrüsen bzw. Entstehung einer weiblichen Brust (Gynäkomastie), da überschüssiges Testosteron im Körper teilweise in das weibliche Sexualhormon Östrogen umgewandelt (aromatisiert) wird. „Gleichzeitig wird die Samenproduktion bei Männern beeinträchtigt und ihre Hoden schrumpfen“, warnt Dr. Schulz. „Das kann zu Infertilität führen, zumal die körpereigene Testosteronproduktion bei lang anhaltender Zufuhr von Testosteron immer weiter gedrosselt und dann schließlich ganz eingestellt wird. Bei Frauen kann es demgegenüber durch die Einnahme von Anabolika zu Vermännlichungserscheinungen kommen, die nicht weniger abschreckend sein dürften: Zurückbildung Zurückbildung der weiblichen Brust, Wachstum des Kehlkopfes mit Vertiefung der weiblichen Stimme, Bartwuchs, Glatzenbildung usw.“ Wucherungen und beschleunigtes Tumorwachstum möglich Wachstumshormone, die bei hoher Dosierung vor allem wegen ihrer fettabbauenden Wirkung eingesetzt werden, können wuchernde Gesichtsknochen und Organe sowie eine beschleunigtes Tumorwachstums verursachen. „Hobbysportler und Amateurathleten sollten daher ihrer Gesundheit zuliebe von einer Anwendung solcher leistungssteigernder Medikamente unbedingt absehen“, rät Dr. Thorsten Schulz vom Lehrstuhl für Sport und Gesundheitsförderung an der Technischen Universität München und . „Schließlich sind auch unter professionellen Sportlern schon zahlreiche Todesfälle, die durch Doping verursacht wurden, dokumentiert worden. Eines der bekannteren Beispiele war der Top-Bodybuilder Andreas Münzer, der 1996 nach jahrelangem massivstem Doping mit 31 Jahren an multiplem Organversagen gestorben ist.“ |
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