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18.05.2011

Damit Eltern Rheuma bei Kindern schneller erkennen

Auch wenn es vielen gar nicht bewusst sein und unglaubwürdig vorkommen mag: Rheuma tritt auch bei Kindern auf. Es sind sogar über tausend Kinder, die in Deutschland jährlich neu an chronischer Arthritis erkranken, welche die häufigste Form von schwerem Rheuma bei Kindern darstellt. Um Eltern zu helfen, schneller festzustellen, wenn bei ihren Kindern Rheuma vorliegt, hat die Kinder-Rheumastiftung in Garmisch-Partenkirchen eine neue Aufklärungsbroschüre herausgegeben. Darin macht ein Fragenkatalog auf zahlreiche, erste Warnhinweise aufmerksam, die ein frühzeitiges Erkennen von Rheuma - insbesondere der chronischen Arthritis - erleichtern sollen, um bleibende Schäden möglichst zu vermeiden bzw. zu verringern. Denn nur bei frühzeitiger Diagnose und gezielter Behandlung bestehen gute Aussichten, dass die Krankheit zum Stillstand gebracht und langfristig besiegt werden kann. Außerdem sind die Symptome komplex, wobei Kinder zudem weit weniger über Schmerzen klagen als Erwachsene.

Beispielsweise können geschwollene und sich heiß anfühlende Gelenke bei Kindern auf Rheuma hinweisen, wenn den Beschwerden kein Unfall bzw. eine Verletzung vorangegangen ist. Auch wenn kleine Kinder sich seltsam bewegen oder eine stärkere und längere Belastung ihrer Gelenke offenbar vermeiden und z.B. beim Spazierengehen getragen werden wollen, kann dies ein Anzeichen für Rheuma sein. Ebenfalls vom Arzt abgeklärt werden sollte, wenn Kinder über Fersen- oder Rückenschmerzen klagen.

Die Broschüre trägt den Titel ‚Wie erkenne ich Rheuma bei meinem Kind?' und kann im Internet unter http://www.kinder-rheumastiftung.de/index.php?id=241 kostenlos heruntergeladen oder auch bestellt werden.

Weitere Informationen, kostenlose Broschüren und den Newsletter der Kinder-Rheumastiftung können Interessierte über die Internetseite anfordern: http://www.kinder-rheumastiftung.de/. Infos speziell für Kinder und Jugendliche gibt es auf Seite http://www.rheumakids.de/.



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