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03.08.2011 Tipps für Rheumatiker bei der Wahl eines Krankenhauses Eine Behandlung im Krankenhaus kann für Rheumatiker zum Beispiel aufgrund einer gefährlichen Organbeteiligung im Rahmen der entzündlichen Rheumaform oder für eine Gelenk-Operation erforderlich werden. „Die Wahl des Krankenhauses muss sich zu allererst nach der Diagnose und der geplanten oder notwendigen Therapie richten. Auch die Entfernung zum Wohnort kann entscheidend sein, wenn später Nachuntersuchungen erforderlich sind", rät Rotraut Schmale-Grede, Vizepräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Falls z.B. ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden müsse, sollte die Klinik der Wahl mindestens 50 Operationen dieser Art jährlich durchführen - so habe es der Gemeinsame Bundesausschuss festgelegt. Bei Hüft-Endoprothesen allerdings fehle ein solcher Anhaltspunkt. Um so wichtiger sei es Schmale-Grede zufolge, zuvor bei der Klinik nachzufragen, wie viel Erfahrung der Fachoperateur mitbringe. Auch Qualitätsberichte der Krankhäuser und die Weiße Liste könnten hilfreich sein. Beim Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt oder Operateur sollte man sich eine Kopie des unterzeichneten Aufklärungsbogens mit den handschriftlichen Anmerkungen aushändigen lassen und nicht nur das leere Standardformular, empfiehlt der Fachanwalt für Medizinrecht Martin Reinboth in einem Beitrag der Rheumaliga-Zeitschrift mobil. Weitere Informationen zum Thema „Mit Rheuma im Krankenhaus" können in einem Themenspezial der Deutschen Rheuma-Liga im Internet nachgelesen werden: www.rheuma-liga.de/krankenhaus. Insbesondere ein Blick in die Versorgungslandkarte der Deutschen Rheuma-Liga sollte sich lohnen, da diese Datenbank qualitätsgesichert Kliniken enthalte, die auf die Behandlung von entzündlichem Rheuma spezialisiert sind. Weitere Meldungen zum Thema:
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