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19.09.2011 Sorgentelefon für rheumakranke Kinder am Weltkindertag
Bundesweit leben etwa 20.000 Kinder mit einer chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Jedes Jahr kommen rund 1.500 Neuerkrankungen hinzu. „Die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung bei Kindern und jungen Erwachsenen ist die Juvenile idiopathische Arthritis. Sie tritt vor dem 16. Lebensjahr auf und kann unbehandelt zu dauerhaften Schäden an den Gelenken führen", so Kinderrheumatologin Dr. Kirsten Minden vom Deutschen Rheumaforschungszentrum in Berlin. „Inzwischen gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten, so dass etwa jede zweite Erkrankung zum Stillstand kommt, wenn sie rechtzeitig erkannt wird." „Oft wird die Diagnose einer Rheumaerkrankung im Kindesalter erst nach einem langen Weg von Arzt zu Arzt und Klinik zu Klinik gestellt", weiß Barbara Markus, Bundeselternsprecherin der Deutschen Rheuma-Liga. „Innerhalb der Familie eines betroffenen Kindes führt eine solche chronische Erkrankung zu vielen Fragen und Problemen, die den Alltag in Familie, Kindergarten und Schule betreffen. Fragen, für die die behandelnden Ärzte oft keine Zeit haben. Sich mit anderen auszutauschen, ist da oft eine große Hilfe." In der Deutschen Rheuma-Liga haben sich bundesweit Eltern betroffener Kinder aber auch die Jugendlichen selbst zusammengefunden, um sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Es gibt Gesprächskreise, Therapiegruppen, Seminare, Eltern- und Jugend-Freizeiten und eben auch den telefonischen Beratungsdienst „Rheumafon" Rheumafon für Kinder und Jugendliche: Anne Balschun 030-8555535 Jana Bitter 0221-54812322 Natascha Schwenk 0170-3036324 Mira Winterstein 0202-3937146 Rheumafon für Eltern: Angelika Kapp 0178-134 68 44 Silke Metke 0176-32703978 Kontakte und Foren im Internet: www.rheuma-liga.de/rheumafoon_JR www.rheuma-liga.de/rheumafoon_eltern Quelle: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. Weitere Meldungen zum Thema:
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