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29.09.2011 Nachlese zum Weltherztag am 25. September Zum Weltherztag am 26. September stellte die World Heart Federation Präventions-Kampagnen in rund 70 Ländern vor. In Deutschland haben die Herzstiftung und andere Organisationen die Bevölkerung in mehreren Orten auf die Risikofaktoren für Herzinfarkt und Hirnschlag hingewiesen sowie über Vorsorgemöglichkeiten aufgeklärt. Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) empfiehlt anlässlich des Welt-Herztages am 25. September, die eigene Herzgesundheit im Auge zu behalten. Ab einem Alter von 35 Jahren gebe es beispielsweise den so genannten Check-up 35, für den die GKV die Kosten übernimmt und bei dem u.a. auch die Blutfettwerte gemessen werden. Mehr Infos enthalten die Infoblätter ‚Blutzucker- und Cholesterintests' und ‚Herz-Kreislauf-Krankheiten auf der Spur', die kostenlos auf http://www.vorsorge-online.de/ heruntergeladen werden können Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung sterben allein in der Bundesrepublik im Jahr 2010 knapp 353.000 Menschen an Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Damit bleiben Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit jährlich mehr als zwei Millionen Todesfällen die Todesursache Nummer Eins in der Europäischen Union. Dabei sind in Deutschland im Vergleich zu 2009 im vergangenen Jahr allerdings weniger Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestorben, während die Zahl der Krebstoten gestiegen ist. So starben im vergangenen Jahr 218.889 Menschen an Krebs, fast 3000 mehr als im Jahr davor. Möglicher Grund für diese Entwicklung könnte der Rückgang der Bevölkerung sein, sagte eine Sprecherin des Statistischen Bundesamtes. Männer starben meist an bösartigen Wucherungen der Verdauungs- oder der Atmungsorgane. Bei den Frauen waren am häufigsten die Verdauungsorgane und die Brust befallen. Mit einem Anteil von 41,1 Prozent bleiben die Herz-Kreislauf-Erkrankungen trotz des leichten Rückgangs die häufigste Todesursache, besonders bei Älteren: 92 Prozent der Menschen, die daran starben, waren älter als 65 Jahre. 59.107 Menschen erlagen 2010 einem Herzinfarkt - Männer mit 56 Prozent etwas häufiger als Frauen. 3,9 Prozent aller Todesfälle (33.312) waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie Verletzungen oder Vergiftung zurückzuführen. Bei 30 Prozent dieser Fälle handelte es sich um Suizid. 10.021 Menschen nahmen sich das Leben. Dabei war der Anteil der Männer mit 74 Prozent fast dreimal so hoch wie der der Frauen. Quelle: dpa & Deutsches Ärzteblatt
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