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12.10.2011 Körperlich aktiv werden gegen Rheumaschmerz Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie zufolge leiden in Deutschland rund 20 Millionen Menschen an rheumatischen Beschwerden. Zu deren Linderung können Betroffene durch mehr Bewegung und zielgerichtetes Training einiges beitragen. Denn körperliche Aktivität wird als ergänzende Therapie zur Stärkung des Immunsystems und Schmerzbewältigung bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zunehmend anerkannt. Anlässlich des Welt-Rheuma-Tags am 12. Oktober 2011 startet die Deutsche Rheuma-Liga, die mit über 260.000 Mitgliedern die größte Patientenorganisation bundesweit darstellt, eine neue Kampagne unter dem Motto „Aktiv gegen Rheumaschmerz". Diese Kampagne soll Rheuma-Patienten zu (mehr) körperlicher Aktivität motivieren und wird erstmals im Verbund mit acht Partnerorganisationen aus der Rheumatologie und Orthopädie durchgeführt. Das Maßnahmenpaket umfasst Ratgeberliteratur sowie bundesweite Informations- und Motivationsveranstaltungen. Gleichzeitig offerieren die deutschlandweit über 12.000 Bewegungsgruppen ein umfassendes Trainingsangebot. Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen unterstützt als eine der Partnerorganisationen diese Kampagne nachhaltig und hat insbesondere die bessere Information von Patienten mit chronisch-entzündlichen Rheumaformen über Bewegungsangebote, aber auch über verbesserte Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung im Focus. Eine Verbesserung der Lebensqualität über eine richtig dosierte körperliche Aktivität, über Bewegungsangebote, kann in der Regel bei einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung nur dann erreicht werden, wenn die Krankheit durch die jeweilige medikamentöse Behandlung hinreichend kontrolliert ist. Ausführliche Informationen finden Interessierte im Internet auf der Seite: http://www.aktiv-gegen-rheumaschmerz.de/.
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