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04.10.2007 Jodsalz führt nicht zu Überversorgung mit Jod
Dies gilt auch, wenn andere jodhaltige Lebensmittel wie Milch oder Fisch berücksichtigt werden. Die empfohlenen Tagesmengen für Erwachsene liegen bei 180-200 Mikrogramm und für Schulkinder bei 100-200 Mikrogramm Jod. In Deutschland werden gegenwärtig in einigen Regionen durchschnittlich 170 Mikrogramm Jod pro Person und Tag aufgenommen. Bei Kindern und Jugendlichen liegt die Jodzufuhr der Studie zufolge unter den Empfehlungen. Durch eine Jodüberversorgung gefährdet sind demnach vor allem ältere Menschen, die in ihrer Jugend unter Jodmangel litten und dann sehr schnell eine größere Menge Jod erhalten haben. Dies kann unter anderem bei Röntgenkontrastuntersuchungen oder durch jodhaltige Medikamente wie dem Herzmittel Amiodaron geschehen. Das gilt insbesondere für Menschen, die an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse leiden. Auch sie können jedoch ohne Probleme jodiertes Salz zu sich nehmen, sollten jedoch stark jodhaltige Lebensmittel wie Seetang oder Algen meiden. Verschiedene Nachrichten rund um die Versorgung mit Jod finden Sie auch unter www.aerzte-im-netz.eu/
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