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08.10.2007 Neue Techniken ermöglichen Früherkennung von rheumatoider Arthritis
„Mit einer Behandlung sollte innerhalb von 6 Wochen nach Beginn der ersten Beschwerden begonnen werden", rät Dr. Edelmann. Mit den bislang zur Verfügung stehenden Untersuchungen seien Veränderungen an den Gelenken jedoch meist frühestens nach 6 Monaten zu erkennen. Neue Methoden zur Früherkennung ermöglichten nun dem Arzt, eine rheumatoide Arthritis bereits zu einem Zeitpunkt zu diagnostizieren und zu behandeln, zu dem die Gelenke noch nicht geschädigt sind. Mit Hilfe eines Blut-Tests können bestimmte Substanzen - so genannte Antikörper gegen das zyklische citrullinierte Peptid (CCP-Antikörper) - zum Teil schon vor dem eigentlichen Ausbruch der Erkrankung im Blut nachgewiesen werden. Ist ein Bluttest für diese Antikörper positiv, liegt in 9 von 10 Fällen eine rheumatoide Arthritis vor. Eine rheumatoide Arthritis kann zudem frühzeitig über die Kernspintomografie der Hände und gegebenenfalls auch Vorfüße erkannt werden. Für die rheumatoide Arthritis typische Veränderungen wie Gelenkhautentzündungen und schon sehr geringe entzündlich bedingte Knochenveränderungen lassen sich mit der Kernspintomografie oft schon wenige Wochen nach Beginn der Erkrankung nachweisen. „Mit Hilfe dieser strahlenfreien und ungefährlichen Methode lässt sich die Erkrankung in einem deutlich früheren Stadium erkennen, als es mit herkömmlichen Röntgengeräten möglich ist", sagt Dr. Edelmann. „Wir können also mit der Behandlung beginnen, bevor die Erkrankung die Gelenke unwiederbringlich zerstört", betont der Rheumatologe. Deshalb sollten sich Menschen mit Gelenkbeschwerden unbedingt so früh wie möglich von einem Arzt untersuchen lassen. Typische Anzeichen einer rheumatoiden Arthritis sind mehr als 2 geschwollene und druckempfindliche Gelenke. Ein typisches Symptom ist auch, wenn Gelenke morgens länger als 30 Minuten steif bleiben. Verschiedene Nachrichten zur rheumatoiden Arthritis finden Sie auch unter www.aerzte-im-netz.eu/.
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