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05.12.2007 Gefährliche Transfette in Keksen
Die Jenaer Forscher hatten mehr als 800 Lebensmittel untersucht und dabei bei etwa jedem Fünften einen leicht bis stark erhöhten Transfettsäure-Gehalt festgestellt. Backmargarinen und daraus hergestellte Lebensmittel wie Gebäck, Snacks und besonders Blätterteig weisen teilweise sehr hohe Gehalte von Transfettsäuren auf. Starke Schwankungen gibt es demzufolge bei Waffeln und Mikrowellen-Popcorn. Bis zu 3 Gramm der Substanz sind den Experten zufolge unbedenklich, bei sehr einseitiger Ernährung können jedoch täglich 10 Gramm und mehr davon aufgenommen werden. Die Wissenschaftler fordern deshalb eine Kennzeichnungspflicht dieser Fettsäuren in Lebensmitteln. Bisher kann die Aufnahme von Transfettsäuren in Nahrungsmitteln nur geschätzt werden, da exakte Daten über den Gehalt fehlen. In Dänemark dürfen Lebensmittel maximal 2% Transfettsäuren am gesamten Fettgehalt enthalten, in Deutschland gibt es noch keinen solchen Grenzwert.
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