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07.12.2007 Telemonitoring rettet Leben
Auch Menschen mit chronischer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) können von dem Frühwarnsystem profitieren. Herz-Patienten werden dabei mit einem elektronischen Blutdruckmessgerät und einer entsprechenden Waage ausgestattet und die gemessenen Werte automatisch an ein Telemedizinisches Zentrum übermittelt. Die Daten werden laufend ausgewertet, so dass eine Verschlechterung der Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt werden kann. Bei Über- oder Unterschreiten von Grenzwerten beim Blutdruck, bei der Herzfrequenz oder beim Körpergewicht wird im Telemedizinischen Zentrum Alarm geschlagen. In einem solchen Fall werden die Patienten telefonisch kontaktiert und zu ihren Beschwerden befragt. Wenn nötig, kann der Arzt Behandlungsempfehlungen machen oder Notfallmaßnahmen einleiten. Durch chronische Herzschwäche werden häufig Einweisungen ins Krankenhaus mit langen Liegezeiten verursacht. Mittels Telemedizin lassen sich viele Krankenhauseinweisungen vermeiden", sagt Prof. Delius. Patienten, die trotzdem in einer Klinik behandelt werden müssten, könnten zudem früher wieder entlassen werden. Als eines der ersten Modelle dieser Art hat ein System zur Fernüberwachung chronisch Herzkranker in ihren eigenen 4 Wänden in Friedrichshafen am Bodensee den Betrieb aufgenommen. Dabei misst der Patient regelmäßig und selbstständig etwa Puls, Blutdruck oder Gewicht. Die Daten werden dann automatisch an das Klinikum der Stadt übertragen. Flächendeckend gibt es solche Zentren in Deutschland jedoch noch nicht.
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Chronische Erkrankungen können besser behandelt werden, wenn ihr Verlauf engmaschig überwacht und bei einer Verschlechterung rasch eingeschritten wird. „In vielen Fällen weiß der behandelnde Arzt jedoch nicht ausreichend über den Gesundheitszustand seiner Patienten Bescheid", beklagt Prof. Wolfram Delius vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Das so genannte Telemonitoring kann deshalb Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie z. B. 

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