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21.12.2007 Auch Diabetiker können auch in der Weihnachtszeit schlemmen
Zum Backen sollten Typ-2-Diabetiker besser Vollkornmehl statt weißem Mehl verwenden, da dessen Kohlenhydrate langsamer ins Blut gehen. Dadurch lässt sich vermeiden, dass Insulin zu plötzlich ausgeschüttet wird. Beim Braten und Backen kommt es zudem auf die verwendeten Fette an: Pflanzliche sind besser als tierische. So eignet sich beispielsweise Raps- oder Olivenöl zum Einfetten der Formen oder pflanzliche Margarine zum Backen. Außerdem kann die im Rezept angegebene Zuckermenge meist etwas reduziert oder - wenn möglich - durch backfesten Süßstoff ersetzt werden. Besonders gut eignen sich Heidesandtaler, Lebkuchen und Kokosberge, da diese fast gar keinen Zucker enthalten. Auch ein Weihnachtsstollen ist für Diabetiker kein Tabu. Wer Vollkornmehl, Magerquark, Mandeln, Fruchtzucker, Milch, Butter und etwas Zimt dazu verwendet, kann einen sehr leckeren und gleichzeitig gesunden Mandelstollen backen. Eine Scheibe von 29 Gramm entspricht dann einer Broteinheit. Eine weitere vorweihnachtliche Leckerei für Diabetiker sind beispielsweise gebackene Äpfel mit Zimt-Streuseln. Vorsicht bei Süßigkeiten und Glühwein auf dem WeihnachtsmarktDagegen ist es oft schwierig, auf dem Weihnachtsmarkt diabetikergerechte Speisen zu finden. Waffeln, kandierte Äpfel und gezuckertes Hefegebäck sind für Diabetiker völlig ungeeignet. Etwas anders sieht es mit Glühwein aus. Diabetiker sollten zwar möglichst wenig Alkohol trinken, aber ein gelegentlicher Glühwein mit einer Gewürzmischung ist vertretbar. Mittlerweile gibt es auf einigen Weihnachtsmärkten sogar Glühwein mit Süßstoff. Ein Kinderpunsch dagegen enthält zwar keinen Alkohol, dafür aber umso mehr Zucker. Für das traditionelle Essen an Heiligabend sollten ebenfalls einige Dinge beachtet werden. Typ-2-Diabetikern sind alle Fleischsorten erlaubt. Allerdings sind fettarme Varianten wie Gänse- oder Entenbrust oder Fisch besser geeignet. Wer Kartoffelsalat isst, sollte zudem auf die Mayonnaise verzichten und stattdessen Gemüsebrühe, gehackte Zwiebeln und etwas Öl anrühren.
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