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25.12.2007 Weniger Herzinfarkte in den Weihnachtstagen
Das Ergebnis ist auch für Experten völlig unerwartet, da andere Festtage vor allem bei Männern mit einer deutlich höheren Infarktquote verbunden sind. Entscheidend für die meisten tages- und jahreszeitlichen Schwankungen beim Auftreten eines Herzinfarkts sind vor allem Änderungen im vegetativen Nervensystem. Das bedeutet eine Zunahme von Stress, und dieser wiederum ist einer der Auslösefaktoren für einen Infarkt. Allein deshalb war zu erwarten, dass zu Weihnachten - ähnlich wie bei Geburtstagen - die Herzinfarktrate zunimmt. Weihnachten ist somit eine interessante Ausnahme von der Regel. Trotz dieser Ergebnisse empfehlen Mediziner, die Weihnachtszeit möglichst stressarm zu gestalten. Besonders gefährdet sind Männer über 50 und Frauen über 60 Jahre, Raucher, Personen mit Diabetes, hohem Blutdruck, hohen Blutfetten oder mit erblicher Vorbelastung und natürlich solche, bei denen bereits eine Herzkrankheit festgestellt wurde. Diese Risiko-Patienten sollten auch an den Feiertagen nicht vergessen, die ihnen verordneten Medikamente zuverlässig und konsequent einzunehmen.
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