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28.12.2007 Fettleibigkeit erhöht Krebsrisiko deutlich
Die Studie zeigt auch, dass Übergewicht das Risiko bei verschiedenen Krebsarten unterschiedlich beeinflusst. Zwei Drittel der zusätzlichen Erkrankungen betreffen die Brust oder die Gebärmutter. Der Zusammenhang zwischen Gewicht und Krebsrisiko wird außerdem zusätzlich vom Alter der Frauen beeinflusst: Übergewicht erhöht das Brustkrebsrisiko nur nach der Menopause, das Darmkrebs-Risiko ist jedoch nur vor den Wechseljahren höher. „Mit dem Körperfett steigt auch die Gefahr, dass in Niere, Gebärmutter, Speiseröhre und Brust Krebszellen entstehen", warnt auch Prof. Reiner Hartenstein vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Um das Risiko von Krebserkrankungen zu senken, empfehle sich, Übergewicht abzubauen, regelmäßig körperlich aktiv zu sein sowie sich ausgewogen zu ernähren. Gemüse und Obst senkten nachweislich das Krebsrisiko an Lunge, Speiseröhre, Magen, Dickdarm, Niere oder Blase. Bewegung wiederum vermindere die Gefahr, an Dickdarm- oder Brustkrebs zu erkranken. Ein Zusammenhang besteht laut Hartenstein auch zwischen Krebserkrankungen und Alkoholkonsum: Vor allem Dickdarm und Brust seien von der krebsfördernden Wirkung von Alkohol betroffen. Als fettleibig (adipös) gilt, wer einen Body-Mass-Index (Körpergewicht geteilt durch Körpergröße in Metern im Quadrat) von mehr als 30 aufweist, zwischen 25 und 30 spricht man lediglich von Übergewicht. In Deutschland ist nach Angaben der Deutschen Adipositas-Gesellschaft derzeit etwa jeder 3. Erwachsene deutlich übergewichtig.
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