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30.01.2008 Worauf müssen Herzpatienten im Winter achten?
Schneeschippen als GefahrVerzichten sollten Betroffene in erster Linie auf körperliche Anstrengungen, bei denen hohe Spitzenbelastungen auftreten, wie etwa beim Schneeschippen oder Holzhacken. Diese Empfehlung darf allerdings nicht dazu führen, dass man bei Kälte überhaupt keinen Sport mehr treibt. Im Gegenteil: Mindestens 3-mal pro Woche sollte man sich für 20-30 Minuten bewegen, z. B. spazieren gehen, Schwimmen, Fahrrad fahren, Joggen oder Walken. „Die Faustregel für eine optimale Belastung lautet dabei: So schnell bewegen, dass der Puls ansteigt, aber nicht so schnell, dass Herzschmerzen (Angina pectoris) oder Kurzatmigkeit auftreten", rät Prof. Delius. Alarmsignale nicht bagatellisierenBei Belastungen in der Kälte dürfen Alarmsignale wie Schmerzen oder Druck im Brustraum nicht leichtfertig auf die Bronchien geschoben werden. Vielmehr sind solche Symptome als Alarmsignale zu verstehen, hinter denen sich eine Herzerkrankung verstecken kann und die eine umgehende Abklärung beim Arzt erfordern. Wichtig ist es außerdem, Infekte gründlich auszukurieren, ehe man seinen Körper wieder belastet.
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