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31.01.2008 Impfung gegen Diabetes
Als Impfstoff verwendeten die Forscher die Strukturen, die das Immunsystem beim Typ-1-Diabetes fälschlicherweise attackiert. Dadurch wurde das Immunsystem so aktiviert, dass es körpereigene Strukturen wieder toleriert. Die Impfung aktivierte einen bestimmten Zelltyp des Immunsystems, der die fehlgeleiteten T-Zellen hemmt. Die Versuche haben gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, Krankheiten zu behandeln, bei denen das Immunsystem den eigenen Körper angreift (Autoimmunerkrankungen). „Inwieweit sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, muss sich allerdings erst noch zeigen", betont jedoch Prof. Eberhard Standl vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Bei Typ-1-Diabetes, auch Jugenddiabetes genannt, attackieren so genannte T-Zellen des Immunsystems die Bauchspeicheldrüse. Erkrankte müssen sich deshalb ihr Leben lang das Hormon Insulin spritzen, das bei Gesunden durch bestimmte Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird.
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