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04.03.2008

Katzen können Lymphknoten-Schwellung verursachen

Die weltweit vorkommende Katzenkratzkrankheit (KKK) äußert sich vor allem durch stark anschwellende Lymphknoten, berichtet die in München erscheinende Fachzeitung „Ärztliche Praxis". Oft zeigt sich einige Tage nach der Infektion aber nur ein rotbraunes Bläschen an der gekratzten Hautstelle, das oft für einen Insektenstich gehalten wird. Einige Zeit später beginnt die Lymphknotenschwellung, begleitet von Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen.

Die Krankheit ist den Angaben zufolge vergleichsweise wenig bekannt, obwohl sie auch in Deutschland immer wieder vorkommt. So sind bundesweit etwa 13% der Hauskatzen und sogar 70% der streunenden Katzen mit dem Bakterium Bartonella henselae infiziert.

Die Katzenkratzkrankheit heilt meist von allein und ohne Behandlung mit Antibiotika aus. In seltenen Fällen kommt es zu neurologischen Komplikationen wie etwa einer Gehirn- oder Hirnhautentzündung. Unklar ist noch, ob die Krankheit auch durch Katzenflöhe übertragen werden kann. „Ein besonders hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben Aids-Patienten, bei denen die Katzenkratzkrankheit potenziell lebensbedrohlich sein kann", warnt Dr. Peter Walger vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Bei diesen Patienten könne die Erkrankung die Haut, Leber, Milz, Lymphknoten, Herz und Knochenmark schädigen. Zur Vorbeugung sollte man Katzen vorsichtshalber impfen und Flöhe bekämpfen sowie bei einer Immunschwäche im Zweifelsfall Kontakte mit Katzen vermeiden.

 

 



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