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14.03.2008 Schweine- und Putenfleisch kann Salmonellen enthalten
In der Puten-Studie wurden in Deutschland 300 Mastputen-Herden und 98 Zuchtputen-Herden untersucht, die repräsentativ ausgewählt worden waren. Fünf Sammelkotproben aus jeder Herde wurden auf Salmonellen untersucht. In den Proben aus Zuchtputenbeständen wurden keine Salmonellen nachgewiesen. Anders bei den Mastputen: Bei insgesamt 31 der 300 untersuchten Mastputenherden (10,3%) wurden in mindestens einer Probe Salmonellen nachgewiesen. In der Mastschweine-Studie wurden 2.569 Proben von Darmlymphknoten bakteriologisch untersucht. In den Lymphknoten lassen sich Salmonellen besonders gut nachweisen. Die Proben von 326 Tieren (12,7%) waren dabei Salmonella-positiv. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Puten als auch Mastschweine potenzielle Infektionsquellen für den Menschen sind. Bei der Schlachtung können die Salmonellen von infizierten Tieren auf das Fleisch gelangen und ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen, der das Fleisch und daraus hergestellte Produkte verzehrt. Die Studien zeigen, dass die Bekämpfung von Salmonellen bereits bei der Zucht und Mast Lebensmittel liefernder Tiere beginnen muss. Ebenso wichtig zur Vermeidung von Salmonellen-Infektionen bei Menschen ist die Hygiene bei der Schlachtung der Tiere, bei der Verarbeitung des Fleisches und nicht zuletzt bei der Zubereitung. Da Salmonellen hitzeempfindlich sind, sollten Fleisch und daraus hergestellte Produkte gut durchgegart verzehrt werden, das ist der beste Schutz vor einer Salmonellose.
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