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25.03.2008

Herzschwäche häufigster Grund für Einlieferung ins Krankenhaus

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2006 insgesamt 17 Millionen Patientinnen und Patienten im Krankenhaus vollstationär behandelt. Krankheitsbedingt war die Herzschwäche mit 317.000 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An 2. Stelle liegt die Herzerkrankung Angina pectoris (301.000), gefolgt vom Krankheitsbild "Verhaltensstörungen durch Alkohol" (299.000).

Von den rund 17 Millionen Patienten waren etwas mehr als die Hälfte weiblich, nämlich 53,4%. Das Durchschnittsalter der Behandelten lag bei 52 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Behandlungsfälle konstant.

Bei den Männern war der häufigste Grund für einen vollstationären Krankenhausaufenthalt Verhaltensstörungen durch Alkohol (223.000 Fälle), gefolgt von Angina pectoris (187.000). Die Herzschwäche war die 3.-häufigste Diagnose bei Männern (147.000). Bei Frauen war die Herzschwäche (170.000 Fälle) die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt, gefolgt von Brustkrebs (147.000). An 3. Position folgen Gallensteine (137.000).

Im Jahr 2006 gab es zusätzlich insgesamt 1,8 Millionen Patienten in den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen. Dort wurden die meisten Patienten wegen Arthrose des Hüftgelenkes (107.000 Fälle) und des Kniegelenkes (105.000) sowie Rückenschmerzen (86.000) behandelt.

 

 



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