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03.04.2008 Rauchen verdoppelt Risiko für Darmpolypen
Die Untersuchung ergab, dass aktive Raucher ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Darmpolypen aufweisen als Nichtraucher. Bei Ex-Rauchern ist es immerhin noch um 47% erhöht. Nach 10 Jahren Rauchen ist die Krebsgefahr um 13% höher, nach 20 Jahren um 26%. Experten gehen heute davon aus, dass sich Darmkrebs in den meisten Fällen aus Polypen entwickelt. Die Studie beweist zwar nicht, dass Rauchen tatsächlich die Ursache der Krebsvorstufen ist, es scheint die Erkrankung jedoch zumindest zu begünstigen. Deshalb empfiehlt Dr. Martin Strauch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) Rauchern und ehemaligen Rauchern, frühzeitig und regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen des Darms vornehmen zu lassen.
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Einer neuen Studie zufolge treten bei Rauchern häufiger kleine, gutartige Geschwülste der Darmwand auf, so genannte Polypen (Gastroenterology 2008, 134: Seite 388). Nach Berechnungen der Amerikanischen Gesellschaft für Magen-/Darmerkrankungen könnten damit 20-25% aller Darmkrebsfälle auf das Tabakrauchen zurückzuführen sein. 

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