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29.04.2008 EM 2008: Zeckenstich beim Fußballspielen?
Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft, die in diesem Sommer in Österreich und der Schweiz stattfindet, hat die UEFA offenbar alle teilnehmenden Mannschaften dazu aufgefordert, sich gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen zu lassen. Sie hatte damit vor allem in Spanien für Unruhe gesorgt. Die Sportzeitung "Marca" hatte so von "unerhofften Gästen" geschrieben - die "El Mundo" gar von "Killer-Zecken", die speziell in Mitteleuropa sehr aggressiv sein können. Eine Impfung schützt vor FSMEIn der Öffentlichkeit wird derzeit diskutiert, ob eine Impfung der Fußballspieler gegen FSME nötig ist. Auch wenn es Experten für extrem unwahrscheinlich halten, dass die Spieler auf Sportrasen von einer Zecke gestochen werden, wird der Nutzen einer Impfung keineswegs in Frage gestellt. Wenn man in einem Hochrisikogebiet ist und sich dort viel im Freien aufhält, muss man immer damit rechnen, sich eine Zecke und damit auch eine Infektion einzufangen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich impfen lassen. In Österreich ist die Erkrankungsrate trotz der hohen Virusaktivität sehr niedrig, dank einer umfassenden Impfung der Bevölkerung.
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Zecken gehören zu den Spinnentieren und ernähren sich von Blut. Dabei lassen sie sich nicht von Bäumen auf ihre Opfer herabfallen, wie landläufig vielfach geglaubt wird. Vielmehr lauern Zecken auf Pflanzen in Bodennähe. Wenn ein Tier oder Mensch vorbeikommt, klammern sich die Parasiten schnell am Wirt fest und suchen dann eine geschützte Stelle am Körper, wo sie in Ruhe ihre Blutmahlzeit einnehmen. FSME wird durch Viren ausgelöst, die durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen werden können. Österreich gehört zum europäischen Hochrisikogebiet, in dem besonders viele Zecken diese Krankheitserreger in sich tragen.




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