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07.05.2008

Weitere Gebiete mit erhöhtem Zeckenstich-Risiko

Die Zahl der Risikogebiete für gefährliche Zeckenstiche in Deutschland hat sich weiter erhöht. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) wurden in Süddeutschland 3 weitere Kreise als Risikogebiete für die Hirnerkrankung Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) ausgewiesen. In diesen Gegenden besteht eine höhere Gefahr, nach dem Stich einer Zecke an einer Hirnhautentzündung zu erkranken. Neu hinzugekommen sind demzufolge in Baden-Württemberg der Landkreis Göppingen und der Alb-Donau-Kreis sowie in Bayern der Landkreis Rhön-Grabfeld, teilte das RKI am Montag mit. Insgesamt sind nun 132 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete eingestuft. Gegen FSME gibt es eine Schutzimpfung.

Als Kriterium für ein FSME-Risikogebiet hat das RKI Grenzwerte festgelegt. Dabei muss in einem Kreis oder Kreisgebiet ein FSME-Erkrankungsfall auf 100.000 Einwohner in einem 5-Jahreszeitraum aufgetreten sein. Die 3 neu ausgewiesenen Gegenden grenzen alle an Kreise, die bereits als Risikogebiet ausgewiesen waren.

Die mit Abstand meisten Risikogebiete gibt es nun in Bayern (75), gefolgt von Baden-Württemberg (41). Weniger Risikogebiete sind in den Nachbarländern Hessen (8), Thüringen (7) und Rheinland-Pfalz (1) ausgewiesen. Einen weiteren Sprung nach Norden hat es nach RKI- Analysen trotz weniger Einzelfälle in anderen Bundesländern nicht gegeben. Frei von meldepflichtigen FSME-Fällen sind seit 2002 aber nur noch Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin und das Saarland.

Eine Karte sämtlicher FSME-Risikogebiete in Deutschland finden Sie hier.

 

 



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