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04.09.2008 Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufigste Todesursache
Über ein Viertel aller Gestorbenen erlag im Jahr 2007 einem Krebsleiden, der 2.-häufigsten Todesursache. Bei den Männern hatten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Atmungsorgane die größte Bedeutung. Bei den verstorbenen Frauen dominierten die bösartigen Neubildungen der Verdauungsorgane, gefolgt von bösartigen Neubildungen der Brustdrüse. 3,7% aller Todesfälle sind auf eine nichtnatürliche Todesursache (Verletzungen und Vergiftungen) zurückzuführen. Hieran starben 30 650 Personen (19 082 Männer und 11 568 Frauen). Von den 9 402 Personen, die im Jahr 2007 freiwillig aus dem Leben schieden, waren 75% Männer und 25% Frauen. Das durchschnittliche Sterbealter der Suizidenten betrug 53,5 Jahre bei Männern und 59,7 Jahre bei den Frauen. In Deutschland verstarben insgesamt 827.155 Personen (391 139 Männer und 436 016 Frauen). Dies waren 5.528 Sterbefälle und damit 0,7% mehr als im Jahr 2006. Im langfristigen Vergleich ist die Sterblichkeit seit 1990 in allen Bundesländern gesunken. Die altersstandardisierte Sterbeziffer sank um 32%. In Sachsen-Anhalt wurde 2007 mit 862,7 Gestorbenen je 100 000 Einwohner die höchste, in Baden-Württemberg mit 687,0 die niedrigste Sterblichkeit festgestellt.
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