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04.09.2008

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufigste Todesursache

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems wie auch schon in den Vorjahren die häufigste Todesursache in Deutschland: Über 43% der der Todesfälle gingen darauf zurück. Insbesondere ältere Menschen sind von diesen Erkrankungen betroffen: Über 91% der Verstorbenen waren über 65 Jahre alt. Da Frauen im Durchschnitt älter werden als Männer, starben diese entsprechend häufiger an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. An einem Herzinfarkt, der zur Gruppe der Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehört, verstarben 61 040 Personen, davon waren 55% Männer (33 435 Verstorbene) und 45% Frauen (27 605 Verstorbene).

Über ein Viertel aller Gestorbenen erlag im Jahr 2007 einem Krebsleiden, der 2.-häufigsten Todesursache. Bei den Männern hatten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Atmungsorgane die größte Bedeutung. Bei den verstorbenen Frauen dominierten die bösartigen Neubildungen der Verdauungsorgane, gefolgt von bösartigen Neubildungen der Brustdrüse.

3,7% aller Todesfälle sind auf eine nichtnatürliche Todesursache (Verletzungen und Vergiftungen) zurückzuführen. Hieran starben 30 650 Personen (19 082 Männer und 11 568 Frauen). Von den 9 402 Personen, die im Jahr 2007 freiwillig aus dem Leben schieden, waren 75% Männer und 25% Frauen. Das durchschnittliche Sterbealter der Suizidenten betrug 53,5 Jahre bei Männern und 59,7 Jahre bei den Frauen.

In Deutschland verstarben insgesamt 827.155 Personen (391 139 Männer und 436 016 Frauen). Dies waren 5.528 Sterbefälle und damit 0,7% mehr als im Jahr 2006. Im langfristigen Vergleich ist die Sterblichkeit seit 1990 in allen Bundesländern gesunken. Die altersstandardisierte Sterbeziffer sank um 32%. In Sachsen-Anhalt wurde 2007 mit 862,7 Gestorbenen je 100 000 Einwohner die höchste, in Baden-Württemberg mit 687,0 die niedrigste Sterblichkeit festgestellt.

 

 



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