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23.09.2008 Vitamin C hemmt Krebs bei Mäusen
Vitamin C gehört zu den so genannten Antioxidanzien, auch Radikalfänger genannt. Diese Stoffe binden im Körper aggressive Sauerstoffmoleküle, die zur Entstehung von Krebs beitragen können. Forscher hatten krebskranken Mäusen das Vitamin in hoher Konzentration direkt in eine Vene oder den Bauchraum gespritzt. Bei aggressiven Tumoren der Bauchspeicheldrüse, der Eierstöcke und des Gehirns bremste dies das Wachstum deutlich um 41 bis 53%. Gesunde Zellen hingegen wurden durch die Behandlung nicht geschädigt. „Sollte sich die Krebs-hemmende Wirkung auch bei Untersuchungen am Menschen zeigen, wäre dies möglicherweise eine nachträgliche Bestätigung der umstrittenen Hypothese einer krebsvorbeugenden Wirkung durch Vitamin C von Linus Pauling, der 1954 den Nobelpreis für Chemie und 1962 den Friedensnobelpreis erhalten hatte", sagt Prof. Reiner Hartenstein vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).
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