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17.11.2008 Google kann Grippe-Epidemien vorhersagen
Wo die Influenza sich ausbreitet, häufen sich auch die Anfragen mit grippebezogenen Suchwörtern. Auch wenn nicht jeder Fragende auch Grippe hat, spiegeln die Zahl der Suchanfragen recht genau die Entwicklung der Grippesaison wieder. Das belegt ein Vergleich mit den Daten der US- Seuchenkontrollbehörde CDC. Der aktuelle Trend lässt sich dabei meist 7bis 10 Tage früher erkennen als mit den amtlichen Daten. Die Projektinitiatoren haben die Hoffnung, dass die auf diese Weise zu Tage geförderten Informationen dabei helfen können, eine mögliche Grippe-Epidemie möglichst früh zu erkennen und somit auch zahlreiche Menschenleben zu retten. Datenschutz bleibt laut Google gewährtZur Erstellung der Ausbreitungsmodelle von Google Flu Trends wurden Hunderte von Mrd. einzelner Suchanfragen seit dem Jahr 2003 ausgewertet. Der Internetkonzern weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass hierfür das Vertrauen und die Privatsphäre der Nutzer in keinster Weise verletzt worden seien: "Flu Trends kann niemals dazu benutzt werden, einzelne User zu identifizieren, weil wir uns zur Erstellung der Statistiken lediglich auf anonymisiertes Datenmaterial beziehen. Die Muster, nach denen wir in den gesammelten Daten suchen, ergeben zudem ohnehin nur in einem größeren Zusammenhang einen Sinn", heißt es von Google. Bislang deckt das Grippe-Frühwarnsystem google.org/flutrends nur die 50 Bundesstaaten der USA ab. Nach Informationen der «New York Times» überlegen die Entwickler jedoch, den Dienst auf andere Weltregionen und Krankheiten zu erweitern.
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